Traditionsklub gewinnt Felix Magath für Vorstandsposition

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Von: Yannic-Sébastien Lacombe

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Als Trainer hinterließ er Spuren in der Bundesliga – jetzt agiert Magath als Sportvorstand bei einem ambitionierten Klub. Der Hintergrund.

Aschaffenburg – Er ist mittlerweile 72 Jahre alt, doch auf das Leben als Rentner hat Felix Magath gar keine Lust. Denn wie bekannt wurde, hat die Trainerlegende einen neuen Job ergattert – allerdings nicht an der Seitenlinie, sondern als Sportvorstand. Mit sofortiger Wirkung wird Magath, der unlängst den FC Bayern vor einer „Katastrophe“ warnte, bei seinem Heimatverein Viktoria Aschaffenburg einsteigen und sich beim Klub ehrenamtlich einbringen.

Felix Magath
Felix Magath – hier mit HSV-Schal – kehrt zu seinen Wurzeln zurück. © Axel Heimken/dpa

„Die Erfahrung sowie die exzellente Expertise aus seiner langjährigen und erfolgreichen Spieler- sowie Trainerkarriere im In- als auch im Ausland bringt der gebürtige Aschaffenburger Felix Magath mit in das neu formierte Vorstandsteam. Der 72-Jährige wird als Sportvorstand die sportliche Entwicklung des Gesamtvereins vorantreiben und kehrt damit ehrenamtlich in seine Heimatstadt zurück“, heißt es auf der Website des Regionalligisten.

Felix Magath ergattert Job bei Traditionsklub – es ist sein Heimatverein

Dass Magath ausgerechnet bei Viktoria Aschaffenburg einsteigt, ist kein Zufall. Denn die bayrische 73.000-Einwohner-Stadt ist nicht nur der Geburtstort des einstigen deutschen Nationalspielers (43 Länderspiele); bei der Viktoria absolvierte er Anfang der 70er-Jahre auch seine ersten Schritte als Fußballer im Profibereich. Kein Wunder also, dass er mit dem Klub weiterhin eng verbunden ist.

Nachdem zuletzt Magaths Bewerbung für das Amt des HSV-Präsidenten gescheitert war, hat er nun eine neue Aufgabe gefunden. Seiner Geburtsstadt ist er immer noch eng verbunden. „Ich bin immer noch Aschaffenburger – der ‚Nilkheimer Bub‘! Das gehört zu meiner Entwicklung dazu und ich bin Aschaffenburg auch unendlich dankbar“, so Magath kürzlich zum Lokalradiosender primavera.24.

Magath will anpacken und mit seiner jahrelangen Expertise unterstützen. Der 72-Jährige weiter: „Dafür, dass es mir die Möglichkeiten geboten hat, die ich damals hatte – mit allen Höhen und Tiefen. Ich denke gerne an die Zeit zurück und komme auch immer wieder gerne zurück nach Aschaffenburg.“

Einem Amt beim Traditionsverein, der in der Regionalliga Bayern zurzeit auf Platz 15 steht, hatte er sich schon damals nicht abgeneigt gezeigt: „Die Viktoria ist ja auch ein klasse Fußballverein – wenn auch mit ein paar Schwierigkeiten – von außen betrachtet von struktureller Art. Insofern, warum nicht?“ (ysl)

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