Silberfische beseitigen: So werden Sie die ungebetenen Tiere los
Uns auf Google folgenSilberfischchen sind harmlose Lästlinge, die überwiegend in feuchten Räumen auftreten. Glücklicherweise können sie mit den passenden Maßnahmen bekämpft werden.
Silberfischchen, auch Silberfische genannt, sind harmlose Tierchen und für Menschen ungefährlich. Ihr Auftreten kann aber auf Feuchtigkeitsprobleme im Haus hinweisen. Um sie effektiv zu bekämpfen, sollte zunächst einmal die Ursache geklärt werden. Anschließend lassen sich die Silberfischchen mit chemischen oder natürlichen Mitteln bekämpfen.
Woran erkennt man Silberfischchen?
Silberfischchen sind kleine, flügellose Insekten, etwa ein bis zwei Zentimeter lang, mit einem silbrig-glänzenden, schuppenartigen Körper. Sie bewegen sich flink und bevorzugen dunkle, feuchte Bereiche. Typische Orte für ihre Sichtung sind Badezimmer, Schlafzimmer, Küche oder Keller.

Ursachen für das Auftreten
Silberfischchen sind Anzeichen für hohe Luftfeuchtigkeit und mögliche Feuchteschäden, wie das Niedersächsiche Landesamt für Verbraucherschutz und Lebensmittelsicherheit (LAVES) auf seiner Website mitteilt. Sie fühlen sich in warmen, feuchten Umgebungen wohl und ernähren sich von organischem Material wie Hautschuppen, Haaren und sogar Zellulose.
Geeignete Maßnahmen zur Bekämpfung
Um einen Silberfischchen-Befall einzudämmen oder ganz loszuwerden, reichen häufig schon einfache Maßnahmen:
- Luftfeuchtigkeit reduzieren: Regelmäßiges Lüften, besonders in feuchten Räumen wie Bad und Küche, hilft, die Luftfeuchtigkeit zu reduzieren und es den Silberfischen damit ungemütlich zu machen.
- Ritzen abdichten: Fugen, Risse und Spalten an Fußleisten und Wänden sollten versiegelt werden, um Versteckmöglichkeiten zu reduzieren.
- Abflüsse pflegen: Regelmäßiges Gießen von kochendem Wasser in Abflüsse verhindert die Ansiedlung.
- Hausmittel: Mit Honig bestrichene Papierstücke oder aufgeschnittene Kartoffeln locken Silberfischchen an. „Am besten geben Sie den Köder in eine offene Plastiktüte und legen diese an einen dunklen Ort z. B. unter den Badezimmerschrank“, rät die Verbraucherzentrale NRW auf seiner Website. Die gefangenen Silberfische können sie damit dann ganz einfach im Freien entsorgen. Manche schwören auch auf bestimmte Düfte, wie etwa von Lavendel.
- Leimfallen: Insektizidfreie Klebefallen aus dem Drogeriemarkt eignen sich zur Befallsermittlung und fangen gleichzeitig viele der Tierchen.
- Chemische Mittel: Köderdosen aus dem Handel sind eine weitere Option, sollten aber sparsam und nur in gut belüfteten Räumen verwendet werden.
Bei schwerem oder wiederkehrenden Befall ist es laut der Verbraucherzentrale NRW dennoch ratsam, eine professionelle Schädlingsbekämpfung zu beauftragen. Sie haben Kellerasseln im Haus? Auch das kann ein Warnzeichen für einen möglichen Feuchteschaden sein.