Nach der Hitzewelle: Experte warnt vor heftigen Gewittern und Tornados
Uns auf Google folgenNach der Rekord-Hitze bleibt das Wetter überwiegend sommerlich. Doch es drohen Starkregen, Gewitter und unter Umständen auch Tornados.
Kassel – Nachdem ein Teil der Hitzewelle aus Spanien und Frankreich auch nach Deutschland gerollt war, wurden am Wochenende in Cottbus die höchsten Temperaturen seit Beginn der Wetteraufzeichnung im Jahr 1888 gemessen. Dort sowie in Dresden war es zeitweise 39,2 Grad warm, erklärt Wetter-Experte Dominik Jung. Schon im Voraus wurde angekündigt, dass der Hitze-Rekord im Juni von 38,3 Grad geknackt werden könnte.

Wetter wird sommerlich – doch ideale Bedingungen für Tornados
Das Tief Petra und sein Frontensystem ist nach Süden gelangt und hat die Sommer-Temperaturen weiter in Richtung Alpen und Bodensee abgedrängt, wie der DWD erklärt. Im Süden jedoch bleiben sie vorerst erhalten. Am Montag (20. Juni) wird es nur nochmal im Breisgau und am Hochrhein heiß, mit bis zu 32 Grad sowie einer hohen Wärmebelastung. Abgesehen davon ist es dank kühlerer Meeresluft deutlich angenehmer bei 17 bis 23 Grad.
| Dienstag (21. Juni) | 21 bis 32 Grad, viel Sonne, im Südwesten starke Gewitter zum Nachmittag möglich |
| Mittwoch (22. Juni) | 21 bis 30 Grad, oft freundlich, später Hitzegewitter im Südwesten |
| Donnerstag (23. Juni) | 24 bis 32 oder 33 Grad, wieder viel Sonne, erst abends im Südwesten Schauer und Gewitter |
| Freitag (24. Juni) | 24 bis 31 Grad, schwülwarm, neben Sonne Schauer und Gewitter |