Vermisste Louise in Frankreich: Schülerin womöglich auf dem Schulweg erstochen – Verdächtige im Visier
Uns auf Google folgenNur kurz nach Verschwinden einer Schülerin wurde sie leblos entdeckt. Die Autopsie offenbart eine grausame Mordursache. Es kam bereits zu zwei Festnahmen.
Epinay-sur-Orge – Rund 20 Kilometer von Paris entfernt ist die 11-Jährige Louise auf dem Heimweg von ihrer Schule wohl Opfer eines Gewaltverbrechens geworden. Die Polizei konnt emit Nur zwölf Stunden nachdem ihre Eltern sie als vermisst meldeten, wurde die
Nach dem Fund der Leiche des elfjährigen Mädchens, das in der Nähe von Paris als vermisst gemeldet worden war, suchen die Behörden weiterhin nach den Tätern. Die Obduktion gibt Aufschluss über die Todesursache.
Louises Leiche wurde Hunderte Meter von ihrer Schule entdeckt
Seit Freitag, dem 7. Februar, fahndete die französische Polizei nach dem Mädchen, das von seinen Eltern als vermisst gemeldet worden war. Bereits einen halben Tag später stand fest: Louise ist tot. Die Untersuchung der Leiche offenbarte eine brutale Vorgehensweise des oder der Täter. Deren Identität bleibt weiter unklar. Zwei Personen gerieten bereits in Verdacht.
Auch ein junger deutscher Wanderer aus Nürnberg gilt seit Dezember 2024 auf der Kanareninsel La Palma als vermisst.
Louise wurde vermutlich auf dem Schulweg in der Nähe von Paris erstochen. Überwachungskameras filmten sie zuletzt am Freitag, den 7. Februar, gegen 13:50 Uhr, kurz bevor sie einen Park durchquerte, der nur Hunderte Meter entfernt vom Collège-Andre-Maurois in Èpinay-sur-Orge liegt. Dies berichtete unter anderen die französische Zeitung Le Parisien.
Der 11.000-Einwohner-Ort befindet sich etwa 20 Kilometer südlich von Paris. Anwohner zeigten sich französischen Medien gegenüber besorgt, stundenlang überflogen Hubschrauber und Drohnen die Kleinstadt. Nachdem die Eltern die Polizei darüber informierten, dass Louise nicht nach Hause gekommen war, suchten Einsatzkräfte auch mit Spürhunden und fanden die Leiche nur zwölf Stunden nach der Vermisstenmeldung.
Laut Staatsanwaltschaft zeigen erste Untersuchungsergebnisse, dass Louises Körper „eine sehr große Zahl von durch einen scharfen Gegenstand verursachten Wunden an lebenswichtigen Stellen“ aufweist. Diese Information wurde am Samstagabend, dem 8. Februar, in einer Pressemitteilung von Staatsanwalt Grégoire Dulin veröffentlicht. Die Ermittler vermuten, dass das Mädchen erstochen wurde, schließen jedoch derzeit ein Sexualverbrechen aus. Die Staatsanwaltschaft ermittelt wegen Mordes.
Zwei Festgenommene wurden entlassen – Verdacht bleibt
Die Täter geben Rätsel auf: Zwei Personen wurden festgenommen, aber es gibt keine Beweise. Ein 23-jähriger, der bereits polizeibekannt ist, wurde auf Videoaufnahmen gesehen, die laut einer Polizeiquelle zur Spur von Louise führten. Er wurde in seinem Haus in Épinay-sur-Orge verhaftet. Auch seine 20-jährige Ehefrau, die sich in der Wohnung aufhielt, wurde festgenommen.

In sozialen Medien sollen die Namen der mutmaßlichen Täter verbreitet worden sein, obwohl sich der Verdacht gegen beide nicht erhärtete. Am Samstagabend wurden beide vorerst freigelassen, obwohl der 23-Jährige ein falsches Alibi angegeben hatte und auf den Videoaufnahmen Kleidung trug, die bei einer Durchsuchung nicht mehr auffindbar war. Über weitere Verdächtige ist aktuell nichts bekannt.
Seit dem 8. Februar 2025 gibt es auch in Bayern einen weiteren Vermisstenfall: Eine 17-Jährige erschien nicht auf Arbeit. (diase)