Messer-Angriff in Berliner Schule: Mutmaßlicher Angreifer (13) gefasst
Uns auf Google folgenEin 12-Jähriger wird in einer Schule in Berlin mit einem Messer angegriffen, Täter soll ein 13-jähriger Mitschüler sein. Der Verdächtige wurde jetzt gefasst.
Update vom 23. Mai, 14.40 Uhr: Der verdächtige 13-Jährige wurde gefasst und befindet sich in Polizeigewahrsam, wie ein Sprecher des Polizeipräsidiums Berlin gegenüber IPPEN.MEDIA bestätigt. Demnach fand die Festnahme im Bereich der Altstadt Spandau statt, die genaueren Umstände sind aktuell noch Teil der Ermittlungen.
Polizei fahndet nach mutmaßlichem Messer-Angreifer (13)
Update vom 23. Mai, 12.03 Uhr: Jetzt fahndet die Polizei mit einem Foto nach dem 13-Jährigen, der gestern einen Schüler in Berlin mit einem Küchenmesser verletzt haben soll. Er war nach dem Angriff von Schulgelände geflohen, Suchmaßnahmen blieben bisher erfolglos.
Die Polizei fragt: „Wer kann Angaben zum Aufenthalt des Vermissten machen?“ Außerdem die Warnung: „Der Vermisste befindet sich möglicherweise in einer psychischen Ausnahmesituation und könnte ein Messer bei sich führen. Bitte seien Sie vorsichtig und alarmieren Sie über 110 die Polizei, wenn Sie den Vermissten sehen.“
Hinweise nimmt die Vermisstenstelle des Landeskriminalamts Berlin unter der Telefonnummer 030 4664 912444 oder per Mail an LKA124Hinweise@polizei.berlin.de entgegen.
Update vom 23. Mai, 7.15 Uhr: Nach der Stichattacke auf ein Kind an einer Berliner Schule ist die Polizei nach eigenen Angaben weiterhin auf der Suche nach dem 13-jährigen Tatverdächtigen. An der Schule in Spandau soll er am Donnerstag (22. Mai) einen zwölf Jahre alten Mitschüler mit einer Stichwaffe verletzt haben. Das Opfer wurde nach Angaben der Polizei in einem Krankenhaus operiert. Sein Zustand soll stabil sein. In Remscheid kam es gestern ebenfalls zu einem Messerangriff, bei dem ein elfjähriger Junge einen 13-Jährigen am Bein verletzte.
13-Jähriger verletzt Mitschüler (12) mit Stichwaffe: Mordkommission ermittelt
Erstmeldung vom 22. Mai, 17.49 Uhr: Berlin – Ein 13-jähriger Junge soll in Berlin-Spandau einen zwölfjährigen Mitschüler mit einer Stichwaffe attackiert haben. Der verletzte Schüler wurde operiert und ins Krankenhaus gebracht, erklärte Polizeisprecher Martin Halweg. Der 13-Jährige werde gesucht, da er sich von der Schule „entfernt“ habe. Zuvor hatte „RTL“ über das Alter des Verdächtigen berichtet.
Die Mordkommission hat die Ermittlungen übernommen, die Hintergründe sind noch völlig unklar. Da der Verdächtige ein Kind ist, würden keine weiteren strafrechtlichen Schritte eingeleitet, so Halweg. „Natürlich werden wir auch mit den Maßnahmen der Spurensicherung hier das Ereignis aufhellen, dokumentieren“, fügte der Sprecher hinzu.
Ein Zwölfjähriger wird in Berlin-Spandau schwer verletzt. Die Mordkommission ermittelt.
Rund um die Schule wurden polizeiliche Maßnahmen durchgeführt. Mit einem Hubschrauber und Spürhunden werde nach dem Verdächtigen gesucht. Die Polizei gehe nicht davon aus, dass der Junge derzeit eine Gefahr darstelle. Sollte der Verdächtige gefunden werden, werde er vermutlich zunächst medizinisch versorgt, sagte Halweg. Anschließend werde er wahrscheinlich in eine geeignete Pflegestelle gebracht.
Täter und Opfer befanden sich zur Tatzeit im selben Raum, erklärte Halweg. Ein fremdenfeindliches oder religiöses Motiv werde ausgeschlossen. Beide Kinder sind deutsche Staatsbürger und leben in der Nähe. Die Eltern des Verdächtigen arbeiten mit der Polizei zusammen und haben Kleidung bereitgestellt, sagte Halweg.
Ein 13-Jähriger attackiert einen Mitschüler in Berlin. Die Polizei sucht fieberhaft nach dem Verdächtigen
Der Zustand des verletzten Schülers sei stabil, so Halweg. Mitschüler fanden den Zwölfjährigen auf dem Gelände der Grundschule am Weinmeisterhorn in der Daberkowstraße, woraufhin Lehrer gegen 11.30 Uhr Polizei und Feuerwehr alarmierten. Rettungskräfte und Seelsorger waren vor Ort, während andere Schüler und Eltern nach Hause geschickt wurden. In Berlin dauert die Grundschule normalerweise sechs Jahre.
Die Grundschule am Weinmeisterhorn liegt in einer ruhigen Gegend der südlichen Wilhelmstadt im Bezirk Spandau, nahe der Grenze zu Brandenburg und den Rieselfeldern Karolinenhöhe, einem Landschaftsschutzgebiet mit Wiesen und Kanälen. Erst kürzlich wurde ein anderer 13-Jähriger in Kiel mit einem Messer lebensgefährlich verletzt. (kiba/dpa)