Lawine in Südtirol: Bergwacht bestätigt tote Skifahrer – jetzt ist klar, woher die Urlauber kommen
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In einem Skigebiet in Sulden werden mehrere Menschen von einer Lawine erfasst. Die Einsatzkräfte melden zwei Tote. Sucharbeiten laufen weiter.
Update, 18.41 Uhr: Bei den beiden Toten nach einer Lawine in Südtirol handelt es sich nach Angaben von Rai Sütirol um zwei Männer aus Finnland. Es soll sich um Freerider im Alter zwischen 50 und 60 Jahre gehandelt haben, die beim Tiefschneefahren abseits der Piste von der Lawine verschütet wurden.
Erstmeldung vom 5. Februar: Bei einem Lawinenunglück in Italien hat es Tote gegeben. Die Bergrettung von Südtirol bestätigte bislang zwei Todesopfer. Demnach habe es sogar zwei Lawinen gegeben.
Eine Lawine ging demnach am frühen Donnerstagnachmittag in einem Skigebiet in Sulden ab. Sie soll zwei Menschen erfasst haben, die dabei ums Leben gekommen seien.
Lawine in Italien: Bergrettung nennt Details zu Toten in Südtirol
Bei den Toten soll es sich um Wintersportler aus dem Ausland handeln, die für einen Urlaub in Italien waren. Nach Angaben von Rai Südtirol sollen die Toten beide Männer sein. Ein dritter Skifahrer und Freund suchte demnach nach den beiden.
Die Bergrettung Sulden habe die Lawine sowie den suchenden Freund der beiden Verschütteten bei einem Hubschrauberflug in Richtung Madritschhütte entdeckt. Auch hier war zuvor eine Lawine abgegangen. Ein Mann hatte den Notruf gewählt - und konnte leicht verletzt geborgen werden. Die Bergrettung schickte daraufhin Einsatzkräfte zu beiden Abgängen.
Bei der Madritschhütte konnte die Bergwacht demnach trotz Einsatzes von Sonden und Suchhunden niemanden finden. Man geht daher davon aus, dass niemand verschüttet worden war.
Die beiden verschütteten Skifahrer an der Schöntaufspitze waren dem Bericht nach dagegen mit Lawinenverschüttetensuchgeräten ausgerüstet. Die Bergretter fanden sie aber nur noch tot unter den Schneemassen. WÄhrend einer der Männer 60 Zentimeter tief im Schnee begraben war, lag der zweite sogar 1,5 Meter tief unter der Oberfläche.(Verwendete Quellen: Rai Südtirol, dpa)