Halloween 2023 – diese Kostüme sind absolute No-Gos

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Von: Sarah Isele

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Für Grusel-Fans ist es die beste Zeit des Jahres: Oktober und Halloween. Wer sich verkleidet, sollte aber einige Dinge beachten, denn manche Kostüme sind absolute No-Gos:

Für manche ist der Monat Oktober aus einem besonderen Grund einer der Höhepunkte des Jahres. Zum Monatsende lockt Halloween die Feier- und Verkleidungswilligen. Wer sich zu diesem Event gerne verkleidet, sollte jedoch auf einige Dinge achten, um andere nicht zu beleidigen. HEIDELBERG24 verrät, was zu beachten ist.

Verkleidungen, die Serienmörder oder ihre Opfer thematisieren

Wie auch an Fasching einige Regeln gelten, zählen diese auch für Halloween. Trotz allem gibt es für die Kostümierung keine absoluten Regeln, sondern Empfehlungen, an die man sich halten sollte. Besonders zu Halloween gibt es einige Verkleidungen, die Menschen beleidigen oder sogar verletzten könnten.

Besonders in Zeiten des True-Crime-Hypes ist bei Kostümen Vorsicht geboten, die reale Vorkommnisse als Hintergrund haben. Denn reale Serienmörder haben auch reale Opfer hervorgebracht. Ein Kostüm zu wählen, das einen echten Mörder oder eines seiner Opfer thematisiert, ist nicht nur geschmacklos, sondern kann bei Betroffenen, die das sehen, ein Trauma auslösen.

Kulturelle Aneignung sowie Fatsuits sind No-Gos

Auch sich als Angehörige anderer Kulturen zu verkleiden, ist ein absolutes No-Go. Wer sich eine andere Kultur aneignet oder gar Blackfacing oder Brownfacing betreibt, kann damit Menschen verletzen. Dazu zählt nicht nur Gesichts- oder Körperfarbe, sondern auch Symbole, Rituale oder Traditionen der Kultur, die für das Kostüm verwendet werden. Beliebte Beispiele sind hier „Hula-Mädchen“, Indigene, Geishas oder Scheiche.

Fatshaming ist ebenfalls eine Sache, die der Vergangenheit angehören sollte. Sogenannte Fatsuits, gepolsterte Anzüge, die eine mehrgewichtige Person darstellen soll, waren viele Jahre als Halloween-Kostüme toleriert. Dies ist nun nicht mehr so. Wer sich für ein Kostüm in einen Fatsuit wirft, obwohl das überhaupt nicht notwendig ist, greift mit diesem Verhalten mehrgewichtige Menschen an.

Horror-Clowns und religiöse Kostüme sollten vermieden werden

Seit der filmischen Neuauflage von Steven Kings „Es“ sind Verkleidungen als Horror-Clown im Trend. In den USA gilt es als großer Spaß, sich als einer dieser Clowns zu verkleiden und dann Menschen auf der Straße zu erschrecken. Manche Zeitgenossen werden dabei sogar gewalttätig. Auch in Deutschland warnt die Polizei vor Menschen, die sich als Horror-Clown verkleiden. An sich ist diese Verkleidung nicht schlimm, man sollte sich jedoch nicht wundern, wenn Mitmenschen einem mit Argwohn begegnen. Übrigens: Für das perfekte Halloween-Kostüm ist ein Blick auf das Oktober-Wetter unbedingt notwendig.

Ähnlich wie Kostüme, mit denen man sich andere Kulturen aneignet, sind religiöse Kostüme ebenfalls kritisch zu sehen. Denn auf diese Art macht man sich über die Anhänger einer bestimmten Religion entweder lustig oder reduziert diese auf ein Stereotyp. Die meisten Glaubensrichtungen wurden in der Geschichte verfolgt. Hierunter zählen mitunter auch die beliebten „Día de los Muertos“-Kostüme (Tag des Todes), da der mexikanische Feiertag sowohl indigen als auch katholisch-religiös verwurzelt ist. Ebenfalls ist es nicht okay sich als orthodoxer Jude, als Nonne, Priester, Jesus, Buddha, Prophet oder eine Gottheit zu verkleiden. (rah)

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