Stefan Raab gibt zu: „Habe ich ein bisschen an Spritzigkeit verloren“
Uns auf Google folgenStefan Raabs TV-Comeback war mehr ein Reinfall als ein Triumph. Nun soll eine neue Show die Wende bringen.
Köln – Stefan Raab (58) galt lange Jahre als der größte Entertainer des deutschen Fernsehens. Er stellte verschiedene Formate mit seiner eigenen Produktionsfirma auf die Beine und brachte auch mit vierstündigen Shows die Deutschen mit Millionen-Quoten wieder vor die Fernseher. Jetzt gesteht er sich ein, dass er dafür etwas Hilfe braucht, nach seinem TV-Comeback gesteht er sich Schwächen ein.
Zwiegespaltene Meinung nach TV-Rückkehr von Stefan Raab
Es war wohl eines der am sehnlichsten erwarteten TV-Momente 2024: Stefan Raabs Comeback ins Fernsehen, nachdem er sich 2015 zurückgezogen hatte und nur noch im Hintergrund als Produzent die Fäden in der Hand hielt. Bei seinem Show-Kampf gegen Boxerin Regina Halmich (47) inszenierte er sich mit neuem Look und gestählter Figur. Auch wenn sich nach Halmichs Sieg beide Kontrahenten in den Armen lagen, hinter den Kulissen ging es weniger harmonisch zu. Regina Halmich kritisierte fehlende Kommunikation von Stefan Raabs Team und musste sich auch noch Verbal-Attacken gefallen lassen.
Auch zu seiner beim RTL-Streamingdienst neu an den Start gegangenen Show Du gewinnst hier nicht die Million sind die Meinungen beim Publikum gespalten. Während einige das Konzept feiern, meinen andere, er könne nicht an alte Erfolge mit der Kultsendung TV Total anknüpfen. Selbst Kollegen wie Micky Beisenherz (47, „Kölner Treff“) sprechen Raab guten Humor ab und finden seine Einlagen in der neuen Show eher fragwürdig. Im Interview mit RTL gesteht sich Raab nun persönlich ein, nicht mehr alles als Solo-Künstler händeln zu können, besonders wenn es um seine Mega-Shows geht.
Stefan Raab verrät: „Vielleicht habe ich ein bisschen an Spritzigkeit verloren“
Er sagte: „Ich kenne das aus so vielen Shows, die ich früher gemacht habe, wo der Unterhaltungsaspekt manchmal hinter den Leistungsaspekt zurücktritt. Man muss sich natürlich konzentrieren, da bleibt keine Zeit mehr für dumme Sprüche.“ Dafür habe sich der 58-Jährige einen alten Bekannten an die Seite geholt. In seinem potenziell neuen Renner wird Comedian Michael „Bully“ Herbig (56) neben dem Kölner im Ring um Einschaltquoten stehen. Der Titel verrät es: „Stefan und Bully gegen irgendson Schnulli“ läuft ab dem 21. Dezember um 20.15 Uhr auf RTL. In der Live-Show treten Raab und Herbig als Team in zwölf Spielrunden gegen einen nicht prominenten Kandidaten an.

Ganz in alter ProSieben-Manier wird Ex-Show-Praktikant Elton (53) die Sendung moderieren und Sportjournalist Frank „Buschi“ Buschmann (60) die Geschehnisse kommentieren. Raab habe an Weisheit dazu gelernt und will deshalb einen zweiten Hauptdarsteller zur Unterstützung. Er sagte selbstkritisch: „Vielleicht habe ich etwas an Spritzigkeit verloren.“ Man müsse in den Disziplinen fähig sein f Multitasking, weshalb er glaubt, sich mit Bully ideal zu ergänzen und aufeinander verlassen zu können.
Dabei setzt Raab auch auf ein bewährtes Konzept: „Live ist eigentlich das Beste, was man machen kann. Ehrlich gesagt, da gibt es keinen doppelten Boden. Und ich weiß aus Erfahrung, dass einem die Leute Fehler nicht übelnehmen.“ Gerüchten zufolge will sich Stefan Raab auch erneut mit einem TV-Duell in den Wahlkampf zur deutschen Bundestagswahl am 23. Februar einmischen. Verwendete Quellen: media.rtl.com