Stefan Mross macht Andeutung nach „Immer wieder sonntags“-Aus: „Wird weitere Zukunft geben“

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Ein Ende, das keines sein könnte: Stefan Mross spricht über das „Immer wieder sonntags“-Aus – und macht dabei eine vielsagende Andeutung.

Wenn jemand nach 21 Jahren auf einer Bühne steht und sich verabschieden muss, würde man Tränen erwarten, vielleicht Verbitterung, zumindest ein bisschen Melancholie. Bei Stefan Mross (50) ist das anders. Wer dem Moderator derzeit zuhört, fragt sich unweigerlich: Weiß er da schon etwas, das andere noch nicht wissen?

Erste Ausgabe von "Immer wieder sonntags" nach tödlichem Notfall
Die Sendung „Immer wieder sonntags“ soll noch in diesem Jahr eingestellt werden. (Archivbild) © Philipp von Ditfurth/dpa

Denn im Interview mit der Süddeutschen Zeitung gab sich Mross erstaunlich entspannt angesichts des beschlossenen Endes von „Immer wieder sonntags“ in der ARD. Noch 13 Sendungen stehen aus, die erste davon am 31. Mai. Über Traurigkeit wollte er dabei gar nicht erst reden – und durfte es nach eigenen Angaben auch nicht. Stattdessen betonte er: „Ich habe wirklich eine tolle Zeit gehabt, und wir haben jetzt noch 13 Sendungen vor uns. Da ist die Vorfreude auf die Saison größer.“

Fans können hoffen: Stefan Mross deutet Neues an

Der gelernte Trompeter und Schlagerstar moderiert die beliebte Unterhaltungsshow seit dem Jahr 2004 – ein Lebenswerk, das der SWR nun beendet. Warum, obwohl die Sendung nach Mross‘ eigenen Worten Erfolg hatte? Diese Frage ließ er offen. In der ARD-Sendung „Brisant“ vom 9. April legte er nach und zog dabei einen ungewöhnlichen Vergleich: „Ich hab einfach wunderschöne Jahre gehabt. Da bin ich sehr sehr glücklich darüber. Wir sind wie in einer Ehe durch gute und schlechte Zeiten gegangen.“

Und dann kam jener Satz, der aufhorchen lässt. Statt Abschiedsstimmung verbreitete Mross im Interview mit „Brisant“ am Rande der „smago! Award“-Verleihung in Schladming geradezu Aufbruchsstimmung: „Ich kann jetzt nicht sagen, dass ich mich zurücklege und die ganze Zeit weine. Es wird bestimmt eine weitere Zukunft und hoffentlich auch fürs Publikum von ‚Immer wieder sonntags‘ geben.“ Das breite Grinsen, das er dabei aufsetzte, ließ die Frage offen: Hat er bereits konkrete Pläne in der Schublade?

Ähnlich klingt es bei seiner Tochter Johanna Mross (24), die sich in der Sendung Die 2 zum Show-Ende äußerte. Auch sie zeigte sich weniger aufgelöst als erwartet: „Es ist eine Sendung, die es seit 1995 gibt. Aber das Leben geht weiter und ich glaube, wo eine Tür zugeht, geht eine andere auf“ – eine Formulierung, die Fans als Hoffnungszeichen deuten dürften. Verwendete Quellen: Süddeutsche Zeitung, Brisant (ARD, 9. April 2025), Die 2

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