„Starten eine Petition“: Schlagersängerin sorgt mit ESC-Vorschlag für tosenden Applaus
Uns auf Google folgenDer ESC ist in Deutschland ein heißes Thema. Nun mischt plötzlich eine Schlagersängerin mit, die gar keine so guten Erfahrungen damit gemacht hat.
Bremen – Der Eurovision Song Contest (ESC) ist für Deutschland bisher nur selten erfolgreich gewesen. Dass die Wertung der dort präsentierten Songs aber nichts mit deren späteren Erfolg zu tun hat, zeigt unter anderem Schlagersängerin Marianne Rosenberg (70). Die bringt nun einen überraschenden Vorschlag ein.
Songs deutscher Künstler waren beim ESC selten erfolgreich
Am 17. Mai ist es wieder so weit: Ganz Europa trifft sich, um im Zeichen der Musik den ESC zu begehen. In diesem Jahr findet er nach dem Sieg des schweizerischen Musik-Acts Nemo im Vorjahr deshalb 2025 in Basel statt. Das deutsche Publikum schaut eher mit Anspannung auf den Contest, viel zu häufig wurden die Teilnehmer der vergangenen Shows mit Spott und Häme überschüttet. 2022 und 2023 landete der deutsche Beitrag sogar auf dem jeweils letzten Platz unter den Teilnehmern.
In diesem Jahr schaltete sich sogar wieder Entertainer Stefan Raab (58) ein und machte den Wettbewerb zur „Chefsache“. Er übernahm die Leitung des Vorentscheids, im Finale wird nun das Geschwister-Duo Abor & Tynna in Basel antreten. Das ESC-Ranking ist laut Buchmachern widersprüchlich, nun soll das Duo für Deutschland doch gute Chancen haben. Dass die Wertung der anderen europäischen Länder nichts über die Qualität des Liedes aussagt und mittlerweile sehr von politischen Beziehungen abhängen könnte, bekam auch schon Schlagersängerin Marianne Rosenberg zu spüren.
Marianne Rosenberg bewarb sich einst beim ESC – ohne Erfolg
1975 präsentierte sie im Vorentscheid für den Wettbewerb, der damals noch unter dem französischen Namen „Grand Prix Eurovision de la Chanson“ bekannt war, ihr Lied „Er gehört zu mir“. In dieser Vorrunde erreichte sie nur Platz zehn. Weder sie noch die Verantwortlichen konnten ahnen, dass der von Joachim Heider und Christian Heilburg geschriebene Song trotzdem zum Mega-Hit werden würde. Erst nach dem Wettbewerb kletterte er innerhalb weniger Wochen bis auf Platz sieben der deutschen Charts und hielt sich für einige Monate in den Top 10.

„Ich sollte vielleicht mal wieder bei einem Vorentscheid mitmachen“, schlug Marianne Rosenberg deshalb als Gast in der Talkshow 3nach9 vor. Das Publikum quittierte die Idee mit tosendem Applaus und auch Moderatorin Judith Rakers (49) stimmte euphorisch zu. „Oh ja! Wir starten eine Petition“, rief die 47-Jährige, die 2011 neben Anke Engelke (59) selbst den ESC moderierte. „Er gehört zu mir“ wurde mehrfach neu interpretiert, zum Beispiel vom NDW-Popduo Cora und ESC-Gewinnerin Conchita Wurst (36).
Um die deutsche ESC-Hoffnung Abor & Tynna, die eigentlich gebürtig Österreicher sind, ranken sich fünf Geheimnisse. Verwendete Quellen: ardmediathek.de („3nach9“ vom 21. März 2025)