Seitenhieb gegen Konkurrenz? Das macht für Florian Silbereisen den „Schlagerbooom“ so einzigartig
Uns auf Google folgenFlorian Silbereisen präsentiert seit Jahren seinen geliebten „Schlagerbooom“. Nun sorgt er mit einer Aussage für Aufsehen.
Leipzig – Florian Silbereisen (43) gehört zu den bekanntesten Entertainern der Schlagerbranche. Nicht nur, dass er selbst Hits veröffentlicht, er moderiert auch die beliebtesten Schlagershows. Warum er von einem Konzept besonders begeistert ist, erklärt er in einem Interview.
Florian Silbereisen: Schon bald geht es musikalisch weiter
Gerade erst verkündete Florian Silbereisen seine mehrmonatige Pause, doch viel Zeit zum Ausruhen bleibt ihm nicht. Unter anderem wegen der Dreharbeiten für die ZDF-Serie „Das Traumschiff“, in der er seit 2019 Kapitän Max Parger spielt. Schon bald geht es wieder musikalisch für ihn weiter: Am 17. und 18. Oktober 2025 findet die Aufzeichnung von Silbereisens jährlicher Show „Schlagerbooom“ in der Dortmunder Westfalenhalle statt. Die Show gehört zur „Feste“-Reihe, die mit dem „Sommerfest der Volksmusik“ 1994 begann.
Die Idee dazu hatte Musikmanager Michael Jürgens (57), der auch Florian Silbereisens Manager ist. Eines der dazugehörigen Highlights ist für viele Fans wohl das „Adventsfest der 100.000 Lichter“ in der Vorweihnachtszeit. Seit ihrer Entstehung hat sich die Show sowohl inhaltlich als auch technisch deutlich weiterentwickelt. Bis in die 2000er-Jahre gab es zu jeder Jahreszeit ein thematisch angepasstes Konzept. Seit Florian Silbereisen die Reihe moderiert, hat sich nicht nur der Name geändert.
Florian Silbereisen: Seitenhieb gegen seine Konkurrenz?
„Volksmusik“ wird darin nicht mehr erwähnt. Die Musik ist moderner geworden, orientiert sich mehr in Richtung Pop und Party-Lieder. Zu regelmäßigen Gästen gehören neben alteingesessenen Künstlern wie Howard Carpendale (79) und Semino Rossi (63) auch Comedians wie Matze Knop (50) oder Otto Waalkes (76). Im Interview mit der ARD-Sendung Brisant erklärt Silbereisen: „Für eine Show wie den ‚Schlagerbooom‘ gabs kein Vorbild.“ Jahrzehntelang sei der Fokus auf das Geschehen auf der Bühne gewesen und das Publikum klatschte. Der Unterschied beim „Schlagerbooom“: Die Fans stehen mit den Stars gemeinsam im Mittelpunkt, so Silbereisen.

„360 Grad rund um die Bühne, alle feiern und singen miteinander“, wirbt der Bayer für das Konzept. Mehr als 20.000 Fans sind in der Halle jeweils zugegen und können ihren Stars am Bühnenrand ganz nah sein. Stichelt er da gegen traditionelle Shows wie Karl Moiks (†2015) „Musikantenstadl“, die ein eher verstaubtes Image von Volksmusik vermittelten? Die Sendung hat Florian Silbereisen immerhin zu seiner Karriere verholfen, nachdem er dort als Zehnjähriger aufgetreten war. In weniger als drei Monaten soll die musikalische Auszeit des Entertainers enden: Der nächste „Schlagerbooom“ findet als Open-Air-Veranstaltung im Juni im österreichischen Kitzbühel statt.
Giovanni Zarrella (47) hingegen stattet nicht Florian Silbereisen, sondern einer anderen Show einen Gegenbesuch ab. Verwendete Quelle: ardmediathek.de („Brisant“ vom 2. April 2025)