RTL-Zuschauer wegen Entscheidung zu Heidi Klums „HeidiFest“ fassungslos: „Kann nur schlimmer werden“

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Von: Jonas Erbas

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Das „HeidiFest“ war bei ProSieben ein Quotenflop – jetzt übernimmt RTL die Oktoberfest-Show. In den Augen vieler Zuschauer ist das ein Fehler.

Am Samstagabend (8. August) sorgt eine TV-Meldung für ordentlich Wirbel: Das „HeidiFest“ wechselt den Sender. Heidi Klum (53) feiert ihr Münchner Oktoberfest-Spektakel künftig nicht mehr bei ProSieben, sondern erstmals im Primetime-Programm von RTL und RTL+. Am 17. September lädt das Supermodel ins legendäre Hofbräuhaus – mit Blasmusik, prominenten Gästen und dem Versprechen, das „HeidiFest“ größer und lauter als je zuvor zu gestalten.

Für Klum schließt sich mit diesem Schritt ein bemerkenswerter Kreis. Ihre TV-Karriere begann vor mehr als drei Jahrzehnten ausgerechnet bei RTL: 1992 gewann die damals 19-Jährige den Nachwuchswettbewerb „Model ’92“ in Thomas Gottschalks gleichnamiger Show – der Startschuss für eine Weltkarriere, die bis heute andauert. Ihr Haussender der vergangenen zwei Jahrzehnte war allerdings ProSieben, wo sie seit 2006 mit „Germany‘s Next Topmodel“ zur Quotenkönigin avancierte. Das „HeidiFest“ hingegen hinterlässt dort keinen guten Eindruck.

Vom Quotenflop zurück in die Primetime der Konkurrenz: Heidi Klums „HeidiFest“ startet neu bei RTL

Die Zahlen sprechen eine deutliche Sprache: Die Premiere des „HeidiFest“ im September 2025 bei ProSieben lockte im Schnitt lediglich 760.000 Zuschauer vor den Bildschirm und erzielte einen schwachen Marktanteil von 5,9 Prozent in der werberelevanten Zielgruppe – weit unter dem Senderschnitt und dem erhofften Ergebnis. Dass RTL das Format nun trotzdem übernimmt, sorgt in sozialen Netzwerken für Unverständnis. Auf dem offiziellen Instagram-Kanal des Senders hagelt es kritische Kommentare zum „HeidiFest“.

„Pro 7 setzt es ab wegen schlechter Quote und RTL bringt es zur PrimeTime... irgendwas stimmt wohl nicht“, schreibt ein Nutzer. Ein anderer kommentiert: „Das war letztens auf Pro7 schon zum Fremdschämen und jetzt auf RTL kann nur noch schlimmer werden.“ Weitere Reaktionen reichen von „Wieder so eine Sendung, die keiner braucht“ bis hin zu schlicht: „Das muss ich unbedingt verpassen.“ RTL-Geschäftsführerin Inga Leschek (CCO) lässt sich von der Skepsis nicht beirren und bezeichnet Klum als „eine der größten Entertainment-Persönlichkeiten der Welt“ – entsprechend groß sind die Hoffnungen beim Kölner Sender.

Heidi Klum selbst zeigt sich erwartungsgemäß begeistert von ihrer neuen TV-Heimat: „Auch dieses Jahr lade ich wieder zu meinem großen ‚HeidiFest‘ ins legendäre Hofbräuhaus in München ein. Ich freue mich sehr, dass wir das Fest erstmals gemeinsam mit RTL und RTL+ feiern und diesen besonderen Abend mit so vielen Zuschauerinnen und Zuschauern teilen können.“ Ob das „HeidiFest“ beim neuen Sender die Quoten liefert, die ProSieben verwehrte, wird sich am Abend des 17. September zeigen. Bei den Zuschauern hatte das „HeidiFest“ im vergangenen Jahr jedenfalls für große Verwunderung gesorgt. Verwendete Quellen: rtl.de, instagram.com/rtl_de, dwdl.de

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