Neuerung im ESC-Finale: Könnte Abor & Tynna das zum Verhängnis werden?

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Abor & Tynna wollen Deutschland eine weitere ESC-Pleite ersparen. Kürzliche Änderungen im Regelwerk könnten dem jedoch im Weg stehen.

Basel – Wettanbietern zufolge haben Abor & Tynna im Finale des Eurovision Song Contest am heutigen Samstagabend (17. Mai) gute Chancen auf einen Platz im oberen Drittel. Für Deutschland wäre das bereits ein Erfolg, schnitten die Beiträge in den vergangenen Jahren doch zumeist eher kläglich ab. Wie jetzt bekannt wurde, gibt es in diesem Jahr allerdings ein neues ESC-Regelwerk, das dem Geschwister-Duo letztendlich doch noch zum Verhängnis werden könnte.

Ihr ESC-Startplatz könnte Fluch oder Segen für Abor & Tynna werden

Wenn das diesjährige ESC-Finale am Samstagabend um 21 Uhr in der Basler St. Jakobshalle beginnt, können Abor & Tynna noch entspannt im Backstagebereich ausharren. Den zwei Musikern wurde die Startnummer 16 zugewiesen, damit treten sie erst in der zweiten Hälfte des Abends auf, was grundsätzlich als gutes Omen gilt, da die Zuschauer sich bei der Punktevergabe noch gut an die Performance erinnern können. 

Allerdings ist die Startnummer 15 von der Polin Justyna Steczkowska (52) belegt, die mit ihrem Beitrag „Gaia“ einen schnellen Elektropop-Song präsentiert, der eine gewisse Ähnlichkeit mit Abor & Tynnas „Baller“ aufweist. Um trotzdem herauszustechen, müssen sich die gebürtigen Wiener deshalb wohl besonders anstrengen. 

Die neuen ESC-Regeln sind womöglich ein Nachteil für Abor & Tynna

Abor & Tynnas Startplatz in der zweiten Hälfte der Show ist ebenfalls kein wirklicher Vorteil mehr. Denn in diesem Jahr darf das ESC-Publikum durch eine Änderung des Regelwerks bereits kurz vor dem ersten Beitrag beginnen, seine insgesamt 20 Stimmen zu vergeben. Wenn der deutsche Song an der Reihe ist, könnten einige Zuschauer deshalb bereits keine Stimmen mehr zur Verfügung haben.

Abor & Tynna beim Halbfinale
Abor & Tynna wollen Deutschland eine erneute ESC-Pleite ersparen. Kürzliche Änderungen im Regelwerk könnten dem jedoch im Weg stehen. © Jens Büttner

Dass sie trotz dieser Hindernisse ihr Bestes geben werden, um Deutschland ganz nach oben zu katapultieren, steht für Abor & Tynna fest. Im Gespräch mit „Vogue“ sagten sie über die Möglichkeit einer guten Platzierung: „Das wäre der Traum. Und wir tun aber alles, damit es mit der guten Platzierung klappt. Klappt es nicht, geht die Welt nicht unter, sondern wir konzentrieren uns darauf, dass wir diese Erfahrung überhaupt haben durften.“ Übrigens: Hier gibt es die ESC-Startreihenfolge, auch als PDF-Punktekarte zum Download. Verwendete Quellen: t-online, Vogue

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