Schlager-Legende taucht strahlend bei großer Sause auf – Jahre nach Karriere-Aus

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Von: Armin T. Linder

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In unserer Serie „Unvergessene Stars heute“ blicken wir auf eine Schlager-Ikone von einst, die jetzt bei einem Event vorbeischaute.

Es ist stiller geworden um Ute Freudenberg (70), auch wenn sie sich nicht komplett aus der Öffentlichkeit zurückgezogen hat: Im Oktober 2025 war sie in einer Talkshow zu Gast, zu ihrem 70. Geburtstag gab sie ein paar Interviews, ließ sich sogar von einem Radiosender im Wellness-Urlaub anrufen. Und ab und zu nimmt sie noch Einladungen zu Events an – wie etwa im Dezember 2025 für eine Benefizgala in München, und wie auch jetzt: Am Samstag (25. Juli) tauchte sie bei der „Dresdner Schlössernacht“ auf.

Ute Freudenberg (2.v.l.) posiert mit Eventmanagerin Michaela Gornickel, Schauspieler Bruno F. Apitz, Sängerin Petra Zieger und Schauspielerin Gisa Zach.
Ute Freudenberg (2.v.l.) posiert mit Eventmanagerin Michaela Gornickel, Schauspieler Bruno F. Apitz, Sängerin Petra Zieger und Schauspielerin Gisa Zach. © IMAGO/Matthias Wehnert

Dass ihr all das möglich ist, ist eine großartige Nachricht. Denn ihre Karriere musste die Sängerin, die zu den größten Schlager-Ikonen der DDR zählte, gesundheitsbedingt beenden. Ihr letztes Konzert am 22. Dezember 2023 stand sie nur unter Schmerzmitteln durch. Sie habe zwei 600er-Ibuprofen gebraucht, um ihren Arm hochhalten zu können. „Ich wusste ja vor Schmerzen nicht, wohin“, erklärte sie bei Riverboat. „Mein Körper hat ja da schon nicht mehr das gemacht, was ich wollte.“

Ute Freudenberg: Schlager-Ikone schaut bei „Dresdner Schlössernacht“ vorbei

Freudenberg ist an Parkinson erkrankt, 2022 machte sie die 2018 erhaltene Diagnose öffentlich. Nach dem Karriere-Ende konnte sie wieder mehr auf ihren Körper achten. Und ihr Gesundheitszustand hat sich deutlich gebessert, wie sie etwa im Podcast „Muckefuck und Fernsehfunk“ im August 2025 erklärte. „Dadurch, dass es mir gesundheitlich besser geht, kann ich sehr viele Dinge machen.“ Sie sei etwa mit ihrer Nichte und deren Mann in Südafrika gewesen. „Das hatte ich mir gewünscht.“ Ein Schlager-Comeback schloss Freudenberg aber aus.

Auffallend auf den Fotos von der „Dresdner Schlössernacht“ ist, wie sehr Freudenberg strahlt. Sie galt schon immer als Frohnatur. Die Zeit abseits des Rampenlichts schien ihr aber noch mal geholfen zu haben. Ihr scheint es – den Umständen entsprechend mit ihrer Krankheit – richtig gut zu gehen. Die Schlager-Legende teilte auch in ihrer Instagram-Story mehrere Beiträge vom Event in Dresden. All das dürften die Fans gerne sehen.

Bester Stimmung: Ute Freudenberg in Dresden.
Bester Stimmung: Ute Freudenberg in Dresden. © IMAGO/Matthias Wehnert

Ute Freudenbergs Weg ins Rampenlicht begann bereits im Alter von 15 Jahren, als sie 1971 in einem Ferienlager entdeckt wurde, woraufhin nur ein Jahr später ihr erster Fernsehauftritt in einer Talentshow folgte. Nach ihrem Musikstudium in Weimar gehörte sie 1976 zu den Gründungsmitgliedern der Rockband Elefant, mit der sie 1980 durch das Album und den gleichnamigen Kulthit „Jugendliebe“ den endgültigen Durchbruch feierte . In der DDR avancierte sie schnell zur absoluten Ikone und wurde zwischen 1980 und 1984 insgesamt viermal zur beliebtesten Sängerin des Jahres gewählt.

Nachdem sie 1984 infolge eines Auftritts in Hamburg in Westdeutschland geblieben war, fasste die Sängerin in Düsseldorf zunächst als Studiosängerin und auf Kreuzfahrtschiffen Fuß, wobei sie unter dem Pseudonym Heather Jones 1988 den Titelsong für einen Tatort einsang.

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Ihre emotionale Rückkehr nach Weimar im Jahr 1995, bei der sie auf dem Zwiebelmarkt unter Tränen ihre Heimkehr verkündete, markierte den Beginn einer zweiten Erfolgswelle im wiedervereinigten Deutschland. Neben Auszeichnungen wie dem Bundesverdienstkreuz für ihr ehrenamtliches Engagement erhielt sie mehrfach den Medienpreis Goldene Henne, darunter 2023 für ihr Lebenswerk. Eine andere Schlager-Legende gab unserer Redaktion 15 Jahre nach ihrem Rückzug ein Update. (Quellen: Fotos von der „Nacht der Schlösser“, „Riverboat“, Podcast „Muckefuck und Fernsehfunk“, Instagram, Archiv) (lin)

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