Iranische Raketen: Das machten Moderatorin Andrea Kiewel und ihr Freund während des Angriffes durch
Uns auf Google folgenModeratorin Andrea Kiewel war während des iranischen Raketenangriffs auf Israel in Tel Aviv. So erlebten sie und ihr Partner die Nacht zum 14. April.
Tel Aviv – In der Nacht zum 14. April feuerte der Iran Drohnen und Raketen auf Israel ab. „ZDF-Fernsehgarten“-Moderatorin Andrea Kiewel (58) lebt teilweise in Tel Aviv und war zu diesem Zeitpunkt ebenfalls dort. Sie verbrachte diese Nacht mit ihrem Lebensgefährten und seinen Kindern.
Andrea Kiewel berichtet aus Tel Aviv von großer Angst
In der Jüdische Allgemeine hat Andrea Kiewel, die erstmal keine Fortsetzung von „Kiwis große Partynacht“ moderieren wird, einen Artikel veröffentlicht, in dem sie beschreibt, wie sie den Raketenangriff erlebte. Die Moderatorin berichtet darin, dass sie seit dem Terrorangriff der Hamas am 7. Oktober 2023 in Furcht lebt: „Ich habe Angst. Angst vor den Sirenen. Angst vor dem Bumm von ‚Iron Dome‘. Ich habe Angst davor, hier in Israel bei einem Raketenangriff zu sterben.“ Als sich am Vorabend des iranischen Vergeltungsangriffs die Nachrichten überschlagen haben und eine Hiobsbotschaft auf die andere folgte, habe sie jede Hoffnung verloren.
Die 58-Jährige habe mit ihrem Freund gemeinsam die Nachrichten auf Channel 13 angesehen, kein Wort verstanden und versucht, an seiner Mimik und Gestik abzulesen, wie schlimm es werde. Dieser habe die Armeeschuhe angezogen, die er trug, als er in Gaza gegen die Hamas-Terroristen kämpfte und eine große Tasche geholt, um Sachen, Wasser und Taschenlampen für zwei bis drei Tage einzupacken. „Der Schutzraum im Keller unseres Hauses ist fürchterlich gruselig. Aber wenigstens gibt es ihn“, schreibt Kiewel, die im Fall von Sirenengeheul mit der Familie fünf Stockwerke nach unten rennen hätte müssen.
Iranischer Raketenangriff auf Israel: Andrea Kiewel weinte heimlich im Bad
Um die Kinder ihres Partners im Alter von sechseinhalb, elf und 14 Jahren nicht in Panik zu versetzen, habe die Moderatorin versucht zu verbergen, dass sie vor Angst zitterte. Sie habe mit der Ältesten ferngesehen und heimlich im Bad geweint. Die Jüngste habe die Nacht verschlafen.

Irgendwann in den frühen Morgenstunden sei auch Andrea Kiewel so erschöpft gewesen, dass sie sich voll bekleidet auf ihr Bett gelegt habe. „Da weiß ich schon, dass der Iran Drohnen und Raketen auf Israel abgeschossen hat. Der Nachthimmel über Tel Aviv brummt und grollt. Flugzeugmotoren. Überall.“ Um fünf Uhr in der Früh habe dann endlich festgestanden, dass sie weiterleben werden und sie habe sich in den Schlaf geweint. Steht der „ZDF-Fernsehgarten“ mit Andrea Kiewel am 5. Mai nun auf der Kippe? (cso) Verwendete Quellen: juedische-allgemeine.de, zdf.de, deutschlandfunk.de, n-tv.de, swp.de