„Egal, wie ich mich fühle“: Dieses Ritual pflegt „Fernsehgarten“-Moderatorin:
Uns auf Google folgenIm „Fernsehgarten“ verbreitet Andrea Kiewel stets gute Stimmung. Sie hält diese auch in ihrer Wahl-Heimat aufrecht. Ihre DDR-Vergangenheit lässt sie dabei nicht hinter sich.
Tel Aviv – „Fernsehgarten“-Moderatorin Andrea Kiewel (59) hat in ihrer Wahlheimat einen Sehnsuchtsort, den sie jeden Morgen besucht. Was sie dort trotz der schwierigen politischen Lage macht und mit welchem Ritual sie auch unter anstrengenden Bedingungen in den Tag startet, erzählte sie jetzt.
„Fernsehgarten“-Liebling Andrea Kiewel genießt neues Leben am Meer
Berlinerin Andrea „Kiwi“ Kiewel ist als Moderatorin des ZDF-„Fernsehgarten“ jeden Sonntag im Frühjahr und Sommer die Gute-Laune-Garantie. Mit ihrem strahlenden Lächeln steckt sie Gäste und Publikum an und sorgt für Feierlaune. Tickets für Sonderausgaben wie „Oktoberfest“, „Schlagerparty“ oder die Mallorca-Edition sind meist schnell vergriffen. Geschätzt wird „Kiwi“ aber auch für ihre Ehrlichkeit. Die beliebte Moderatorin ist dafür bekannt, oft kein Blatt vor den Mund zu nehmen. Andrea Kiewel mischte sich zuletzt auch in die Diskussion um Thomas Gottschalk (74) und seine fiesen Kommentare ein.
Für gute Laune sorgt das Wetter in ihrer ursprünglichen Heimat Berlin hingegen bloß an wenigen Tagen pro Jahr. Nur ein Grund dafür: 2017 ist die 59-Jährige nach Israel ans Mittelmeer gezogen. Trotz des dort herrschenden Krieges will sie ihr neues Traumziel nicht verlassen. In ihrer Kolumne in Superillu erklärt Andrea Kiewel, was sie dort so glücklich macht. Unter anderem hat sie ein festes Morgenritual: Sie verbringt „kleine Morgen am Meer“. Auch wenn der Verkehr auf der eigentlich nur fünf Minuten langen Strecke in Tel Aviv nervenaufreibend sein kann, sie packt ihren Hund ein und fährt zum Hundestrand.
Andrea Kiewel verrät ihr Ritual am Hundestrand
Das Meer besänftige sie. Auch im Winter und trotz 18 Grad Wassertemperatur sagt Kiewel: „Ich ziehe mich komplett aus und gehe rein. Jeden Morgen. Egal, wie ich mich fühle.“ Das mache sie für mindestens zwei Minuten. An Schwimmen sei bei den Temperaturen aber nicht zu denken. Das mache sie lieber im Schwimmbad. Und dabei stellt sie eigene kleine Meisterleistungen auf. Aktuell schafft sie 60 Bahnen á 25 Meter. Schwimm-Erfahrung hat die Moderatorin genug. Kiewel war Teil der Jugend-Schwimm-Nationalmannschaft der DDR.

An ihre sportliche Profi-Karriere hat sie aber leider auch schlechte Erinnerungen. Bunte sagte sie einst in einem Interview: „Seit ich den DDR-Nationalmannschaftsbadeanzug an den Nagel hing, habe ich meine Schwimmhalle im Berliner Sportforum nie wieder betreten. Die Wahrheit? Ich ängstigte mich.“ Sie sei von den Trainern oft schlimm angeschrien und beschimpft worden. Umso schöner, dass sie nach all den Erfahrungen Frieden mit dem Wasser und dem Meer schließen konnte. In Super Illu schreibt sie: „Niemand ist zuverlässiger als das Meer. Es ist einfach immer da. Immer anders – aber da.“
Bei der Preisverleihung „Goldene Henne“ wurde Andrea Kiewel die Chance auf eine Überraschung genommen, als sie die Laudatio für Inka Bause (56) hielt. Verwendete Quellen: Super Illu (Ausgabe 52/2024), bunte.de