Darum ist für Martin Brambach der „Tatort“ so besonders

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Von: Diana Serbe

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Martin Brambach ist ein unverzichtbares Mitglied des „Tatort“-Teams in Dresden. Seine Rolle in der gefeierten ARD-Reihe hat für ihn einen unvergleichbaren Vorteil.

Dresden – Martin Brambach (57) gehört zum ARD-„Tatort“ in Dresden. Sein Weg dahin verlief über einige andere Stationen, doch nun ist er vollends überzeugt von der Reihe. Jetzt hat der Schauspieler verraten, was für ihn den „Tatort“ so besonders macht.

Martin Brambach: Vom Theater zum „Tatort“

Martin Brambach begann seine Schauspiel-Karriere klassisch beim Theater. Von Bochum kam er nach Köln, dann nach Wien und zurück in seine Wahlheimat Berlin. In den 2000er Jahren zog es ihn zum Fernsehen, wo er in Erfolgsfilmen wie „Goodbye Lenin!“ mit Daniel Brühl (46) zu sehen war. Später wurde er zum Krimi-Profi. Nach Gastrollen in „Polizeiruf 110“, „Soko Wismar“ oder „Kommissar Rex“, erschien er immer wieder in verschiedenen „Tatort“-Folgen. Seit 2016 hat er seine feste Rolle im Dresdner Team. Dort spielt er Kommissariatsleiter Peter Michael Schnabel.

In der ARD-Sendung „Brisant“ erzählt er, warum er nach so vielen Jahren noch immer in seiner Rolle aufgeht und was er an dem Format so spannend findet. „Die Figur finde ich noch immer wunderbar“, schwärmt Brambach. Er mimt den Vorgesetzten der beiden Ermittlerinnen Karin Gorniak und Leonie Winkler. Die Geschlechterunterschiede sind auch Thema des Trios, denn Schnabel arbeitet zum ersten Mal in seiner Karriere nur mit Frauen zusammen.

Martin Brambach kommt durch den „Tatort“ zurück in seine Geburtsstadt

Vom Konzept „Tatort“ ist der Schauspieler überzeugt. „Es gibt nicht viele Sendungen, wo sich immer noch so viele Menschen dafür vorm Fernseher versammeln“, so Brambach in „Brisant“. 2023 hatten die Sonntags-Folgen des „Tatort“ laut ARD durchschnittlich 8,5 Millionen Zuschauer. Auch die Folge „Zugzwang“ vom 27. April interessierte laut DWDL wieder 8,3 Millionen Menschen. Eine Sache macht die Rolle für Martin Brambach besonders attraktiv: „Für mich ist es aufregend, dass ich dadurch immer wieder nach Dresden darf, in diese herrliche Stadt“, so der 57-Jährige.

Martin Brambach spielt im Dresdner „Tatort“.
Martin Brambach spielt im Dresdner „Tatort“. © Stephan Wallocha/IMAGO

Er wurde in Dresden geboren und verbrachte seine Kindheit bis zum siebten Lebensjahr dort. Der Wahl-Berliner hatte kürzlich auch die Gelegenheit, noch einmal in seine Kindheit einzutauchen. Für einen Verlag schrieb er einen Städteführer. An seiner Seite: sein Vater, den er ist mit 12 kennenlernte. Durch die Familienkonstellation, in der er mit Mutter und ohne Vater, dafür mit Stiefvater in Berlin lebte, hat Martin Brambach einen berühmten „Tatort“-Kollegen zum Stiefbruder. Verwendete Quellen: ardmediathek.de („Brisant“ vom 24. April 2025), dwdl.de, ard.de

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