„Dachte, ich bin relativ sicher”: „In aller Freundschaft”-Star von Serien-Aus kalt erwischt

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Diese Schauspielerin muss die Kult-Serie ganz überraschend verlassen. So emotional wird die letzte Episode mit ihrer Figur.

Der Schock sitzt tief bei Fans der ARD-Serie „In aller Freundschaft“: Nach neun Jahren verabschiedet sich Schauspielerin Annett Renneberg (48) von ihrer Rolle als Professorin Maria Weber – und das auf besonders dramatische Weise. In der kommenden Folge „Können Wunder geschehen?“, die am Dienstag, den 24. März, ausgestrahlt wird, stirbt ihre Figur den Serientod. Für viele Zuschauer kommt dieser Abschied überraschend – doch nicht nur für sie.

Alexa Maria Surholt, Annett Renneberg und Bernhard Bettermann in der ARD-Arztserie „In aller Freundschaft“.
Alexa Maria Surholt, Annett Renneberg und Bernhard Bettermann in der ARD-Arztserie „In aller Freundschaft“. © MDR/Saxonia Media/Sebastian Kiss

Auch Annett Renneberg selbst wurde von der Entscheidung kalt erwischt. „Dass das passieren kann, damit sollte man immer rechnen – die Verträge laufen jeweils für eine Staffel. Ich war überrascht, dass die Entscheidung meine Figur getroffen hat – ich dachte, mit kleinem Kind und der Beliebtheit bin ich relativ sicher, was das angeht“, erklärte die Schauspielerin laut dpa.

Emotionaler Abschied – und neue Pläne: Serien-Aus war „Wink des Schicksals“

In der Serie hatte Annett Rennebergs Figur zuletzt mit einem schweren Schicksal zu kämpfen: Maria leidet an einem aggressiven Gehirntumor und entscheidet sich bewusst gegen eine weitere Behandlung. Besonders emotional: die Hochzeit mit ihrem Partner Kai – im Wissen, dass ihre gemeinsame Zeit begrenzt ist. Schon im Vorfeld wurde die letzte „In aller Freundschaft“-Episode mit Renneberg angekündigt mit den Worten: „Achtung, es wird sehr traurig!“ Viele Fans fühlten sich davon bestätigt. „Das war so ergreifend!“ oder „Tränen vergossen“, heißt es in den Kommentaren auf Social Media.

Trotz der anfänglichen Überraschung hat sich die Schauspielerin inzwischen mit ihrem Serien-Aus abgefunden und blickt nach vorn. „Das Leben hält Überraschungen bereit, und da ich nie vorhatte, solange bei diesem Format zu bleiben, habe ich es als Wink des Schicksals empfunden, dass es Zeit für etwas Neues ist“, so die 48-Jährige laut dpa.

Für die Schauspielerin beginnt nun ein neuer Lebensabschnitt. Sie arbeitet an einem Buch, plant einen Podcast und widmet sich verstärkt ihrem Privatleben. Langweilig wird ihr dabei nie. Und auch die Serie selbst blickt nach vorn: Mit der kommenden Staffel will „In aller Freundschaft“ neue Wege gehen und erstmals vollständig barrierefrei ausgestrahlt werden, inklusive einer Version in Deutscher Gebärdensprache, wie der MDR kürzlich in einer Pressemitteilung verriet. Der Abschied von Maria Weber dürfte dennoch vielen Fans lange in Erinnerung bleiben. Verwendete Quellen: Instagram, MDR, dpa

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