„Wurden lächerlich gemacht“: Basler zerlegt Bayern-Akteure nach Barca-Fiasko

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Von: Melanie Gottschalk

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Die 1:4-Schmach beim FC Barcelona hat dem FC Bayern in der Champions League wieder einen Dämpfer verpasst. Mario Basler nimmt kein Blatt vor den Mund.

München – Mario Basler wird wieder einmal deutlich!

Nach der deutlichen 1:4-Klatsche des FC Bayern in der Champions League gegen den FC Barcelona konnte es sich der ehemalige Bayern-Star nicht nehmen lassen, Kritik zu üben. Im Fokus: Die Defensivarbeit des deutschen Rekordmeisters.

Mario Basler kritisiert Defensive des FC Bayern

Die ließ nämlich gegen den FC Barcelona zu wünschen übrig. „Sie sind teilweise in ihre Einzelteile auseinander gefallen“, bemängelte der 55 Jahre alte Basler in seinem Podcast „Basler ballert“. Vor allem gestandene Profis wie Joshua Kimmich und Serge Gnabry seien von Youngster Lamine Yamal „lächerlich gemacht“ worden.  „Die haben am Donnerstag immer noch ein bisschen Schwindel gehabt“, sagte Basler.

Tatsächlich geriet der Offensivfußball von Trainer Vincent Kompany nach der Niederlage in die Kritik. Für Basler aber kein System-Fehler, sondern ein Problem der Spieler. Kimmich spiele laut des 55-Jährigen zwar eine gute Saison, müsse in schwierigen Phasen aber auch mal „ein Zeichen setzen“. Versöhnliche Worte in Richtung des Bayern-Stars, der lange Zeit viel Kritik von Basler einstecken musste.

Die Spieler des FC Bayern waren nach der deutlichen Niederlage in der Champions League enttäuscht.
Die Spieler des FC Bayern waren nach der deutlichen Niederlage in der Champions League enttäuscht. © Harry Langer/imago

„Taktik vielleicht die falsche“: Basler übt Kritik an Kompany-Taktik

Von Trainer Kompany hätte sich Balser gewünscht, den Fokus mehr auf die Defensive zu richten. „International gegen große Mannschaften ist die Taktik vielleicht auch manchmal die falsche, wenn du immer wieder sagst, wir spielen immer weiter nach vorne“, gab der 55-Jährige in seinem Podcast zu bedenken.

„Wenn du so eine Mannschaft hast wie Barcelona, die Geschwindigkeit haben und fußballerisch eigentlich überlegen sind, dann muss ich vielleicht taktisch anders aufdrehen. Dann spiele ich halt ein bisschen defensiver und versuche, über den einen oder anderen Konter zum Erfolg zu kommen“, sagte Basler. Für den ehemaligen Bayern-Star wäre Eric Dier in der Defensive eine Alternative gewesen. Nach den zwei Champions-League-Pleiten gegen Aston Villa und den FC Barcelona muss sich der FC Bayern nun aber neben der Liga erstmal im DFB-Pokal beweisen. Dort wartet Bundesligist Mainz 05. (msb)

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