Ex-Bayern-Boss kritisiert Tuchel für Umgang mit Kim und Upamecano

Aktualisiert:

Von: Lukas Schmitt

Uns auf Google folgen

Matthias Sammer hat Ex-Bayern-Coach Thomas Tuchel für seinen Umgang mit Dayot Upamecano und Minjae Kim kritisiert.

München - Ohne Tuchel beim Namen zu nennen, äußerte der ehemalige Sportvorstand der Bayern sein Unverständnis bezüglich des Umgangs mit Fehlern der eigenen Spieler: „Man hat sie infrage gestellt, aber gleichzeitig Stabilität erwartet“, polterte Sammer,

Dayot Upamecano (l.) und Min-jae Kim auf dem Spielfeld
Dayot Upamecano (l.) und Min-jae Kim haben durch ihre Fehleranfälligkeiten ihre starken Leistungen beim FC Bayern in den Hintergrund gestellt. © IMAGO/Frank Hoermann/SVEN SIMON

der weiter ausführte: „Ich würde nie jemanden öffentlich infrage stellen, von dem ich drei Wochen später erwarten muss, dass er mir alles gewinnen kann, was auf mich zukommt. Das würde ich persönlich nicht tun“, betonte dieser im Rahmen einer Veranstaltung von Amazon Prime Video.

„Man muss clever sein“

Laut dem 56-Jährigen sei es „immer gut und wertvoll, Menschen nach außen richtig zu stützen und zu verteidigen.“ Wie es in der Kabine aussieht, ist laut Sammer die andere Sache: „Sie sollen irgendwann für dich als Trainer sterben. Ich glaube, das funktioniert nicht, wenn der Trainer nicht in Vorleistung gegangen ist. Er hat eine Verantwortung, das zu tun. Selbst wenn er im Moment gerne was anderes tun würde. Dann muss er halt so clever sein“, monierte Sammer.

Dieser Beitrag erscheint in Kooperation mit FCBinside

Bei FCBinside gibt es täglich alle News, Infos und Hintergründe zum FC Bayern München.

Auf FCBinside.de, in der App oder auf unseren Social-Media-Kanälen: Bleib immer top informiert über den FC Bayern bei FCBinside!

Tuchels Nachfolger Vincent Kompany hingegen sieht Sammer dafür besser geeignet, da der 38-Jährige als ehemaliger Profi ein Gespür für solche Situationen habe.

Kommentare

$Teilen