Verkauf von Bayern-Leihspieler schon besiegelt? Ein Szenario ist wohl ausgeschlossen
Uns auf Google folgenObwohl er noch Vertrag bis 2029 hat, stehen die Zeichen bei einem Bayern-Leihspieler auf Trennung. Seine Zukunft hängt aber von einer anderen Personalie ab.
München/Stuttgart – Alexander Nübel befindet sich aktuell in seiner dritten Saison auf Leihbasis beim VfB Stuttgart. Je näher das Ende der Spielzeit rückt, desto mehr rückt die Frage in den Vordergrund, wie es für den 29-Jährigen ab der kommenden Saison weitergeht. Zwar läuft sein Vertrag beim FC Bayern noch bis 2029, doch seine Zukunft beim deutschen Rekordmeister ist bekanntlich eng mit der von Manuel Neuer verbunden.

Hängt Neuer noch ein weiteres Jahr dran, hat Nübel weiterhin nicht die Chance auf den Nummer-Eins-Posten beim FCB. In diesem Fall wird er mit großer Wahrscheinlichkeit nicht zu den Münchnern zurückkehren. „Nübel kommt nur dann zum FC Bayern zurück, wenn Neuer im Sommer aufhört. Verlängert Neuer erneut, sehe ich keine andere Alternative als einen Verkauf von Nübel“, schätzt Sky-Reporter Florian Plettenberg die Situation ein.
Nübel und Bayern schließen erneute Leihe aus
Ein weiteres Jahr per Leihe nach Stuttgart ist laut Sky hingegen ausgeschlossen. Weder Nübel noch die Bayern sollen an einem solchen Szenario interessiert sein – und auch der VfB selbst verfolgt offenbar einen anderen Plan. Dem Pay-TV-Sender zufolge sieht man in Nachwuchskeeper Dennis Seimen den idealen Nachfolger für Nübel, weshalb der gebürtige Paderborner in den Zukunftsplanungen des DFB-Pokalsiegers derzeit keine Rolle spielt.
Zumal man sich eine feste Verpflichtung wohl ohnehin nicht leisten könnte, da Bayern gerüchteweise zwischen 20 und 25 Millionen Euro an Ablöse aufruft. Selbst die Leihe können die Schwaben finanziell nur stemmen, weil die Münchner rund zwei Drittel von den kolportierten zehn bis zwölf Millionen Euro Jahresgehalt von Nübel zahlen. Nübel hofft laut Sky auf eine Tendenz im Januar oder Februar, um dann abwägen zu können, wie es für ihn weitergeht.
Da die Zeichen bei Neuer zuletzt eher in Richtung Verlängerung standen, deutet alles auf eine Trennung von Nübel und den Bayern hin. Ohnehin stand der ablösefreie Wechsel von Beginn an unter keinem guten Stern. Als Nübel sich 2020 dem FCB angeschlossen hatte, war noch lange kein Neuer-Abschied abzusehen.
Nach einem Jahr auf der Bank ließ Nübel sich dann zwei Jahre an die AS Monaco und schließlich drei Jahre an den VfB verleihen. Obwohl er also faktisch seit über fünf Jahren beim FC Bayern unter Vertrag steht, hat Nübel lediglich vier Pflichtspiele für den deutschen Branchenprimus bestritten. Sollte nichts völlig Überraschendes passieren, wird wohl auch kein weiteres dazukommen. (dwe)