Nach 20 Jahren: FC Bayern und Sponsor wollen offenbar getrennte Wege gehen
Uns auf Google folgenSeit mehr als zwei Jahrzehnten besteht eine enge Beziehung zwischen der Hypo-Vereinsbank und dem FC Bayern. Nun scheint es, als ob diese Beziehung zu Ende geht.
München – Das wäre eine große Überraschung!
Wie die Süddeutsche Zeitung unter Berufung auf mehrere Quellen berichtet, werden der FC Bayern und ihr Sponsor Unicredit die Partnerschaft nicht verlängern. Der aktuelle Vertrag läuft bis 2025.
FC Bayern und Hypo-Vereinsbank gehen offenbar getrennte Wege
Überraschend käme das Ende dieser Partnerschaft deshalb, weil der FC Bayern und die Unicredit-Tochter Hypo-Vereinsbank bereits seit über 20 Jahren zusammenarbeiten. Und diese Zusammenarbeit geht weit über ein normales Sponsoring hinaus. Neben verschiedenen Angeboten für Bayern-Fans unterhalten die Münchner laut der Süddeutschen Zeitung bei der Hypo-Vereinsbank ihr berühmtes Festgeld-Konto.
Weshalb die Partnerschaft nun ein Ende findet, ist unklar. Der FC Bayern soll die Trennung aber forciert haben. Laut tz-Informationen soll bereits ein neuer Partner aus dem Bankenwesen in den Startlöchern stehen, die SZ hatte bereist vermeldet, dass sich die Münchner von einer neuen Partnerschaft ein lukrativeres Angebot versprechen könnten.

FC Bayern und Hypo-Vereinsbank pflegen seit über 20 Jahren enge Beziehung
Angesprochen auf die Frage, ob die Partnerschaft zwischen Unicredit und dem FC Bayern 2025 enden würde, sagten beide Seiten laut SZ lediglich: „Beide Seiten lebten und leben diese Partnerschaft stets mit größter Professionalität, Engagement und Leidenschaft.“
Wie eng die Partnerschaft war, zeigt sich unter anderem an der Personalie Michael Diederich. Der 59-Jährige war Chef der Hypo-Vereinsbank, ehe er zu Beginn des Jahres 2023 als Finanzvorstand zum FC Bayern wechselte.
Die italienische Mutter Unicredit scheint ohnehin andere Prioritäten zu haben, wenn die Trennung auch von FC Bayern ausging. So wurde kürzlich bekannt, dass das Unternehmen ab der Formel-1-Saison 2025 zu den neuen Partnern des italienischen Rennstalls Ferrari gehört. Damit ersetzt Unicredit Santander bei den Ferraristi. (msb)