Experte ratlos wegen Kim: „In der Serie A war das ein Monster“

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Von: Lukas Schmitt

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Beim FC Bayern gibt es nach dem Auftaktsieg gegen Wolfsburg Diskussionen um Minjae Kim. Experte Sami Khedira war aufgrund dessen Fehlerquote ratlos.

München - Trotz des 3:2-Auswärtssieges des FC Bayern zum Bundesliga-Auftakt gegen den VfL Wolfsburg gibt es erneut Diskussionen um einzelne Akteure des deutschen Rekordmeisters. Im Mittelpunkt steht dabei vor allem Min-jae Kim, der durch sein leichtfertiges Zweikampfverhalten das zwischenzeitliche 2:1 der Wölfe mitverschuldete. Im Nachgang der Partie äußerte sich auch DAZN-Experte Sami Khedira zur Personalie und zeigte sich diesbezüglich ratlos.

Min-jae Kim vor einem Spiel
Min-jae Kim wurde bereits in seiner Heimat als „Monster“ bezeichnet. © IMAGO/Christian Schroedter

Kims Aussetzer bezeichnete der Weltmeister von 2014 im Folgenden als „klaren individuellen Fehler“, für ein Urteil bezüglich der Leistungsfähigkeit des Südkoreaners sei es allerdings noch zu früh: „Es geht nicht darum, dass man auf Kim draufhaut, um Gottes willen, nicht am ersten Spieltag“, so Khedira, der sich in Richtung des Innenverteidigers zunächst diplomatisch gab.

Diesen Kim sieht man hier bei Bayern München nicht

Trotz seiner anfänglichen Zurückhaltung äußerte sich der 37-Jährige dann doch noch recht deutlich: „In der Serie A war das ein Monster. Er ist jeden Ball abgelaufen, der hat keinen Zweikampf verloren. Victor Osimhen ist im Training verzweifelt, der war froh, dass Kim weg war. Diesen Kim sieht man hier bei Bayern München nicht“, zeigte sich Khedira ratlos.

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Auch Trainer Vincent Kompany prangerte im Anschluss an die Partie die hohe defensive Fehleranfälligkeit seiner Mannschaft an: „In der zweiten Halbzeit kamen wir schlecht aus der Kabine, machten sehr viele Aufbaufehler und einen großen Fehler vor dem zweiten Gegentor“, gab der Bayern-Coach zu Protokoll, ohne dabei explizit Namen zu nennen. Es dürfte jedoch klar sein, wen der Belgier gemeint hat.

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