Eintracht-Angreifer nach Wechsel zu Liga-Konkurrenz mit ehrlichem Urteil

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Von: Christopher Michel

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Im Angriff von Eintracht Frankfurt überzeugten Omar Marmoush (ein Halbjahr) und Hugo Ekitiké. Ein Stürmer erhielt keine Chance und wechselte zum Ligakonkurrenten.

Frankfurt/Freiburg – Eintracht Frankfurt begeisterte in der Saison 2024/25 vor allem durch seine beiden Attraktionen im Sturm.

Matanovic hatte große Konkurrenz bei der Eintracht

Omar Marmoush startete komplett durch und wechselte schon im Januar für 80 Millionen Euro zu Manchester City. Sein „Partner in Crime“ Hugo Ekitiké zieht sechs Monate später nach und geht in die Premier League zu Meister FC Liverpool. Der Sockelbetrag beträgt nach Informationen von Absolut Fussball, dem Fußball-Portal von Home of Sports, 88 Millionen Euro, durch Boni kann die Summe noch auf 95 Millionen Euro anwachsen.

Igor Matanovic war trotz dieser großen Konkurrenz im vergangenen Sommer mit viel Selbstvertrauen von seiner Leihe aus Karlsruhe zurückgekommen. Der Anfang war verheißungsvoll, er traf in Pokal und Bundesliga und assistierte in der Europa League. Dann aber gab es für ihn kein Vorbeikommen mehr am Traum-Duo der Hessen. Und als Marmoush ging, verletzte sich der Kroate. Sportvorstand Markus Krösche holte daher nicht nur Elye Wahi, sondern auch noch Michy Batshuayi.

Die Spielidee von Trainer Dino Toppmöller passt offenbar nicht ganz mit den Fähigkeiten von Matanovic zusammen. Als sich die Tür zum SC Freiburg öffnete, ging der Stoßstürmer für die Sockelablöse von 6,7 Millionen Euro hindurch.

Er hegte im kicker rückblickend aber keinen Groll: „Es wäre ganz sicher falsch, zu sagen, dass dort keine familiäre Teamatmosphäre herrscht. Ich habe mich in Frankfurt auch sehr, sehr wohlgefühlt.“

Eintracht-Abgang Matanovic nennt die Gründe, warum es nicht funktioniert hat

Matanovic nannte daher andere Gründe: „Ich glaube eher, mir hat ein bisschen die Erfahrung gefehlt. Und es war natürlich schwer, an zwei Konkurrenten vorbeizukommen, die da einfach wahnsinnig gute Leistungen gebracht haben.“ Der 22-Jährige erkannte zudem: „Dazu kamen viele neue Eindrücke, auch durch meine ersten Nominierungen für die kroatische Nationalmannschaft. Vielleicht hat das alles zusammen sich doch etwas auf die Leistung ausgewirkt.“

Obwohl Matanovic am Ende nur 673 Minuten auf dem Feld verbrachte, zog er ein positives Fazit: „Sicher habe ich mich in Frankfurt auch fußballerisch weiterentwickelt, indem ich mit Top-Jungs trainiert habe auf Top-Niveau. Doch den größten Step gemacht habe ich dort im mentalen Bereich.“

Igor Matanovic nahm zumeist auf der Eintracht-Bank Platz
Igor Matanovic nahm zumeist auf der Eintracht-Bank Platz © IMAGO/Jan Huebner

Für ihn war daher klar, eine Luftveränderung vornehmen zu müssen. Matanovic bestätigte: „Der Wechselwunsch kam von mir, das stimmt. Ich wollte einfach wieder mehr Fußball spielen, mehr Spielzeit in der Bundesliga sammeln.“

Trotz der Abgänge von Marmoush und Ekitiké hätte er in Frankfurt dafür wohl kaum Chancen gehabt: „Ich komme aus einer Saison mit Verletzung, habe in allen Pflichtspielen zusammen zwei Tore geschossen und eine Vorlage gegeben.“ Das Fazit von Igor Matanovic fällt reif und realistisch aus: „Das reicht nicht, um bei einem Champions-League-Verein Spielzeit erwarten zu dürfen.“

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