Davies' Zukunft beim FC Bayern? Pflichtspiel-Auftakt liefert Aufschlüsse
Uns auf Google folgenWie wird sich Alphonso Davies unter Vincent Kompany entwickeln? Das erste Pflichtspiel des FC Bayern könnte erste Antworten liefern.
München – Eigentlich schien alles klar: Alphonso Davies war sich angeblich schon mit Real Madrid einig, im Sommer sollte der Wechsel vollzogen werden. Doch wenige Tage vor dem offiziellen Beginn der neuen Bundesliga-Saison steht der 23-Jährige weiterhin beim FC Bayern unter Vertrag, der Transfer zu den Königlichen ist wohl geplatzt. Wie plant Trainer Vincent Kompany nun mit ihm?
Davies unter Kompany nur dritte Wahl beim FC Bayern?
Im Juni berichteten einige Medien darüber, dass Kompany, der neue Trainer des FC Bayern, ein großer Fan von Davies sei und ihn unbedingt von einem Verbleib an der Säbener Straße überzeugen wolle. Beim ersten Pflichtspiel der Saison – die erste Runde des DFB-Pokals gegen den SSV Ulm – schmorte Davies dann aber auf der Bank.
Stattdessen setzte Kompany Raphael Guerreiro auf der Position des Linksverteidigers ein. Zuvor hatte es bereits Gerüchte gegeben, dass das 18 Jahre alte FCB-Talent Adam Aznou den Vortritt auf dieser Position erhalten könnte. Davies als Stammspieler: Darüber wurde relativ selten spekuliert.

Erste Erkenntnisse nach Spiel des FC Bayern gegen SSV Ulm
Ein Fingerzeig in Richtung der neuen Saison? Das ist noch unklar, Kompany gilt, wie bereits erwähnt, offenbar als großer Fan des 23 Jahre alten Kanadiers. Oder rutscht er sogar auf eine ungewohnte Position? Gegen Ulm wurde Davies in der 85. Minute für Innenverteidiger Dayot Upamecano eingewechselt und begleitete diese Position für den Rest des Spiels. Für einen Startelf-Einsatz in der Innenverteidigung kommt er aber wohl eher nicht infrage.
Die Personalie Davies bleibt spannend, es wird auch interessant zu sehen, wie sich der Spieler und der FC Bayern einigen. Denn eigentlich schien die Marschrichtung klar: Vertrag verlängern oder den Verein im Sommer verlassen. Denn ein ablösefreier Abgang im Sommer 2025 wäre für den deutschen Rekordmeister die denkbar schlechteste Alternative. (msb)