Hoeneß und Rummenigge abgeblitzt: Bayern-Bosse wollten Xabi Alonso als Sportdirektor
Uns auf Google folgenXabi Alonso galt zu seiner aktiven Zeit beim FC Bayern als Publikumsliebling. Nach seiner Karriere sollte er offenbar im Verein bleiben, entschied sich aber dagegen.
München – Xabi Alonso feiert als Trainer von Bayer Leverkusen aktuell beachtliche Erfolge. Derzeit steht seine Mannschaft an der Spitze der Bundesliga-Tabelle, im DFB-Pokal steht das Viertelfinale an und in der Europa League ging es ungeschlagen als Tabellenerster direkt ins Achtelfinale. Für den FC Bayern besonders bitter: Nach dem Ende seiner Karriere hatte der deutsche Rekordmeister auf ein Engagement gehofft, Alonso entschied sich aber für einen anderen Weg.
FC Bayern klopfte bei Xabi Alonso an
Denn wie Michael Reschke bei Sky verriet, wollte der FC Bayern den heute 42-Jährigen nach dem Ende seiner Karriere halten. „Er hatte ein Wahnsinns-Standing bei Karl-Heinz Rummenigge und bei Uli Hoeneß. Ich hatte damals eine Gesprächsrunde mit Rummenigge und Hoeneß. Da hat man sogar ernsthaft in Erwägung gezogen, relativ früh nachzufragen, ob er sich vorstellen könnte, als Sportdirektor bei Bayern München zu arbeiten“, erzählte der ehemalige Technische Direktor der Münchner.
Reschke sei nach eigener Aussage daraufhin mit ihm essen gegangen und habe „das Thema mal ganz sanft angesprochen.“ Doch Alonso hatte andere Pläne: „Er war damals schon sehr fokussiert auf eine Trainerlaufbahn. Und er wollte nach der Zeit als Aktiver erst einmal ein Jahr Pause machen“, erzählte Reschke bei Sky. Der 42-Jährige beendete im Sommer 2017 seine Karriere beim FC Bayern.

FC Bayern musste nach Absage Alonsos umplanen
Zu dieser Zeit hatte der FC Bayern weder einen Sportdirektor, noch einen Sportvorstand. Alonso hätte den Job also direkt haben können. Da er sich aber für eine Trainerlaufbahn entschied, mussten die Münchner umplanen. Im August 2017 wurde Hasan Salihamidzic als neuer Sportdirektor vorgestellt, später wurde er Sportvorstand. Die Ära des ehemaligen Profis des deutschen Rekordmeisters endete im Sommer 2023 unrühmlich. Wenige Minuten nach dem Gewinn der Last-Minute-Meisterschaft wurde die Entlassung von Salihamidzic und Oliver Kahn bekannt. (msb)