Trump dankt Sohn Barron: Ex-Präsident meldet sich nach umstrittenen Interview zu Wort
Uns auf Google folgenDonald Trump lässt seinem Sohn Barron anerkennende Worte zukommen. Anlass ist ein Interview mit dem Streamer Adin Ross, das auf große Resonanz stieß.
New York – Via Social Media wandte sich der ehemalige US-Präsident Donald Trump einmal mehr an seine Anhänger, um seinem jüngsten Sohn Barron Trump zu danken. Grund hierfür ist ein Interview, das angeblich „alle Rekorde“, der der Präsidentschaftskandidat für die kommende US-Wahl, gebrochen haben soll.

Ex-Präsident äußert sich erneut nach umstrittenen Interview
Trump trat in einem fast 90-minütigen Livestream mit dem Internet-Influencer Adin Ross auf, der auf der Streaming-Plattform Kick stattfand, und erreichte dabei über 580.000 Zuschauer auf dem Höhepunkt der Übertragung. Bis Dienstagnachmittag (6. August) sollen rund 100 Millionen Menschen den Clip gesehen haben.
Ross, bekannt für seine umstrittenen Gäste und Aussagen, überreichte Trump Geschenke im Wert von zehntausenden Dollar, darunter einen Tesla Cybertruck und eine Rolex-Uhr, die jedoch möglicherweise gegen das Gesetz über Wahlkampfspenden verstoßen könnten, wie unter anderem The Guardian konstatierte.
Die Wertgrenze für individuelle Beiträge liegt eigentlich bei 3.300 Dollar. Gemäß NBC News soll Trumps Wahlkampfleitung bereits eine offizielle Stellung der zuständigen Bundesbehörde (Federal Election Commission) eingeholt haben und sei um eine rechtliche Klärung bemüht.

Trump bedankt sich bei Sohn Barron und ist begeistert von Zuschauerresonanz
In einem Post auf seiner eigenen Plattform Truth Social lobte Trump Adin Ross und dessen Familie für die Zusammenarbeit und bedankte sich ausdrücklich bei Barron Trump für das Bekanntmachen mit dem Influencer. Dabei betonte er die Bedeutung der jungen Generation für die Zukunft Amerikas und hielt nochmals mit Blick auf die enorme Resonanz fest: „Diese Zahlen sind wirklich eine große Sache.“
Während des Interviews trug Ross eine „Make America Great Again“-Kappe und betonte den Stellenwert des Streams, den er als „den wichtigsten, den ich je gemacht habe“ bezeichnete.
Donald Trump bei Adin Ross: Kritik an Demokraten und Eigenlob
Trump nutzte die Plattform, die vor allem jüngere Menschen anspricht, um seine politische Agenda zu verteidigen und die Regierung von Präsident Biden, der den „Amerikanischen Traum“ zunichtegemacht habe, zu kritisieren. „Kamala ist eigentlich noch viel schlimmer als er“, richtete er sich ferner auch immer wieder gegen die neue demokratische Herausforderin und aktuelle Vizepräsidentin Kamala Harris.
In seinen Ausführungen während des Interviews sprach Trump auch über frühere politische Erfolge an, darunter die militärische Niederlage des sogenannten Islamischen Staats und seine Beziehungen zu Ländern wie Nordkorea, mit denen er während seiner Amtszeit keine Konflikte hatte.
Angesprochen von Ross, der aus eigener Erfahrung berichtete, wie Trump von Lehrern an Highschools schlecht gemacht werde und eine „Korruption des Schulsystems“ bemängelte, stimmte dieser zu: „Das ist Gehirnwäsche.“ (chnnn)