Klatsche für Hunter Biden: Sohn des Präsidenten muss persönlich vor Gericht erscheinen

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Von: Maximilian Kurz

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Hunter Biden
Präsidentensohn Hunter Biden soll bei einem Waffenkauf falsche Angaben gemacht haben. © Julio Cortez/AP/dpa

Hunter Biden, Sohn des US-Präsidenten, muss persönlich vor Gericht erscheinen - sein Antrag, virtuell der Gerichtsverhandlung beizuwohnen, wurde abgelehnt.

Delaware - Der Sohn des US-Präsidenten Joe Biden muss kommende Woche persönlich vor einem Gericht in Delaware erscheinen. Sein Antrag, per Video an der Verhandlung teilzunehmen, wurde von einem Richter abgelehnt. Darüber berichten unter anderem die FAZ und newsweek.

Hunter Biden: Vorwurf wegen illegalen Waffenkauf

Die Schlagzeilen um Hunter Biden reißen nicht ab. Dem Präsidentensohn droht ein mehrere Jahre zurückliegender Waffenkauf zum Verhängnis zu werden. Bei diesem Geschäft soll er wissentlich seine Drogenabhängigkeit verheimlicht und falsche Angaben gemacht haben. Ein möglicher Deal zwischen der zuständigen Staatsanwaltschaft und Hunter Biden kam nicht zu Stande.

Laut Gerichtsunterlagen umfasst die Anklage drei Punkte: Besitz einer Waffe trotz gesetzeswidrigen Drogengebrauchs, eine Falschaussage beim Kauf und Falschaussagen gegenüber dem Waffenhändler. Hunter Biden veröffentlichte 2021 seine Memoiren mit dem Titel „Beautiful Things“ (auf Deutsch: „Schöne Dinge“). In dem Buch berichtet Biden offen von seinem jahrzehntelangen Kampf mit Alkohol, Drogen und wiederholten Rückfällen.

Präsidentensohn: Hunter muss persönlich vor den Richter

Hunter Bidens Wohnsitz liegt an der amerikanischen Westküste, während Delaware an der Ostküste liegt. Das Gericht erkannte das Argument an, dass die Anreise für den Präsidentensohn sehr aufwendig sei. Jedoch sei die persönliche Anwesenheit des Angeklagten, für den Richter Christopher Burke, wichtig. Als Gerichtstermin wurde der kommende Dienstag festgelegt.

Bidens Anwalt, Abbe Lowell, schrieb am Dienstag dem zuständigen Richter, dass sich sein Mandant zu den Waffenvorwürfe nicht schuldig bekennen werde. Ebenso teilte er Burk mit, dass Hunter Biden „keine Sonderbehandlung anstrebe“. Lowell forderte, dass sein Mandant doch per Videokonferenz erscheinen dürfe, da die „finanziellen Auswirkungen auf die Ressourcen der Regierung und die logistische Belastung“, sollte Hunter Biden von Kalifornien quer durch das Land reisen, „erheblich“ wären.

Joe Biden: Kurz vor der Amtsenthebung?

Letzte Woche wies Kevin McCarthy, Sprecher des Repräsentantenhauses, die Ausschüsse an, eine formelle Amtsenthebungsuntersuchung gegen Präsident Joe Biden einzuleiten. Die Republikaner behaupteten, durch ihre Arbeit im Aufsichtsausschuss, die Fehlverhalten der Familie Biden ans Licht gebracht zu haben. Für McCarthy gebe es eine „Kultur der Korruption“ unter den Bidens.

Der republikanische Politiker verkündete vor der Presse: „Heute weise ich unseren Ausschuss des Repräsentantenhauses an, eine formelle Amtsenthebungsuntersuchung gegen Präsident Joe Biden einzuleiten. Dieser logische nächste Schritt wird unseren Ausschüssen die volle Macht geben, alle Fakten und Antworten für die amerikanische Öffentlichkeit zu sammeln“. Als Antwort auf die Frage eines Journalisten zum Amtsenthebungsverfahren antwortete der Präsident sarkastisch: „Viel Glück“.

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