Sechs Hausmittel, um den Wasserkocher schnell und gründlich zu entkalken
Uns auf Google folgenWasserkocher können oft rasant verkalken. Zum Glück existieren zahlreiche Hausmittel, die den störrischen Belag beseitigen – einige werden Sie sicherlich verblüffen.
Wer regelmäßig Tee kocht, kennt das Problem: Im Wasserkocher lagert sich mit der Zeit jede Menge Kalk ab. Dieser ist nicht nur unansehnlich, sondern kann auch die Leistung beeinträchtigen und die Lebensdauer des Wasserkochers verkürzen. Einfach abkratzen sollte man den hartnäckigen Belag jedoch nicht, wenn einem sein Gerät lieb ist. Stattdessen lässt sich der Belag mit diversen Hausmitteln lösen.
Wasserkocher entkalken mit Hausmitteln – so geht‘s

Um den Wasserkocher zu entkalken, braucht es nicht unbedingt ein spezielles Entkalkungsmittel aus dem Handel. Der weiße Belag lässt sich auch mit bewährten Hausmitteln entfernen, die viele bereits im Küchenschrank oder Badezimmer stehen haben:
- Essig/Essigessenz: Essig gehört dank seiner starken Säure wohl zu den bekanntesten natürlichen Entkalkern. Geben Sie dafür den Essig einfach pur in den Wasserkocher, bis alle Kalkränder bedeckt sind, oder verdünnen Essigessenz im Verhältnis 1:4 mit Wasser. Dann etwa eine Stunde einwirken lassen, die Essig-Lösung wegschütten und das Gerät mit Leitungswasser mehrmals ausspülen. Noch schneller geht es, wenn Sie die Essigessenz-Wasser-Mischung im Wasserkocher erhitzen und danach abgießen. Den Dampf dabei nicht einatmen und den Raum gut lüften.
- Zitrone/Zitronensäure: Mischen Sie die Zitronensäure nach Angaben des Herstellers mit Wasser und geben alles in den Wasserkocher. Die verkalkten Stellen sollten bedeckt sein. Nach etwa einer Stunde Einwirkzeit die Flüssigkeit abgießen und das Gerät mehrmals mit Leitungswasser ausspülen. Wer es noch natürlicher mag, kann auch einfach eine Zitrone auspressen, den Saft im Verhältnis 1:2 mit Wasser verdünnen und diese Lösung zum Entkalken nutzen.
- Natron: Das weiße Pulver kennt man als vielseitigen Reiniger im Haushalt. Zum Entkalken geben Sie etwa 200 Milliliter Wasser und einen Esslöffel Natron in den Wasserkocher und bringen das Ganze zum Kochen. Achtung, die Mischung kann stark schäumen! Danach die Entkalker-Lösung abgießen und den Kocher mit klarem Wasser spülen.
- Backpulver: Wer kein Natron im Haus hat, kann auch zu Backpulver greifen: Ein Tütchen Backpulver mit Wasser aufkochen, etwa 60 Minuten einwirken lassen und das Gerät anschließend ausspülen, wie das Portal Die moderne Hausfrau rät.
- Gebissreiniger: Entfernt laut Brigitte.de nicht nur Verfärbungen auf Zahnprothesen, sondern soll auch Kalk wunderbar lösen können. Geben Sie einen Tab in den gefüllten Wasserkocher und lassen das Ganze über Nacht einwirken. Am nächsten Morgen gründlich mit klarem Wasser nachspülen.
- Aspirin: Eine Tablette in einem Liter Wasser auflösen und zum Kochen bringen. Anschließend einige Zeit einwirken lassen, danach abgießen und den Kocher ausspülen.
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Wie oft sollte man den Wasserkocher entkalken?
Wie oft der Wasserkocher entkalkt werden muss, hängt vor allem davon ab, wie oft er genutzt wird und wie kalkhaltig das Wasser vor Ort ist. „Bei hartem Leitungswasser kann das Entkalken alle 2 bis 3 Wochen erforderlich sein“, informiert der Wasserfilter-Hersteller Brita auf seiner Website. Tipp: Wenn Sie überschüssiges Wasser gleich wegschütten, muss der Wasserkocher seltener entkalkt werden, da sich so weniger gelöste Mineralien absetzen. Ob man Restwasser aus dem Wasserkocher dagegen nochmals aufkochen und trinken sollte, darüber sind sich viele unsicher. Wer nichts riskieren möchte, kann das übriggebliebene Wasser aber auch zum Blumengießen oder für das Bügelweisen verwenden.