Rosen überwintern: So schützen Sie Ihre Pflanzen vor Frostschäden

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Von: Ines Alms

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Rosen sind nicht alle gleich, wenn es um den Schutz im Winter geht. Lernen Sie, wie Sie Ihre Rosen je nach Sorte richtig überwintern und warum das Anhäufeln wichtig ist.

Die Frage, ob Rosen im Beet überwintern müssen und ob es dabei Unterschiede zwischen Beetrosen und Kletterrosen gibt, ist durchaus berechtigt. Es ist wichtig zu verstehen, wie man diese Entscheidung trifft und wie man die verschiedenen Sorten richtig überwintert, da nicht alle Rosenklassen frostresistent sind und einige in der kalten Jahreszeit zusätzlichen Schutz benötigen. Besonders das Anhäufeln spielt eine wichtige Rolle beim Winterschutz von Rosen.

Die Winterpflege der verschiedenen Rosensorten

Pinke Rosenblüte mit Frostrand
Nicht alle Rosen benötigen einen Winterschutz. Bei Edelrosen und Beetrosen sollte man vorsorgen. © YAY Images/Imago

Um Rosen gesund und kräftig zu halten, sind die richtige Pflege und der Schutz in der kalten Jahreszeit im Garten entscheidend. Hier sind die wichtigsten Rosenarten und ihre unterschiedlichen Anforderungen an den Winterschutz:

  • Edelrosen: Diese empfindlichen Schönheiten benötigen den größten Schutz. Es wird empfohlen, sie sorgfältig anzuhäufen und mit Laub oder Tannenzweigen abzudecken.
  • Bodendeckerrosen: Da sie nicht veredelt und sehr widerstandsfähig sind, benötigen sie normalerweise keinen Winterschutz. Ein wenig Tannenreisig kann sie jedoch vor Austrocknung schützen.
  • Zwerg- und Beetrosen: Beide Arten sind frostempfindlich und sollten durch Anhäufeln und Tannenreisig geschützt werden.
  • Hochstammrosen: Die Krone sollte mit Jute oder Vlies geschützt werden – dabei sollten Sie die Veredelungsstelle am Kronenansatz nicht vergessen. Wenn nötig, können die Triebe für die Umhüllung etwas gekürzt werden. Das Anhäufeln ist nicht zwingend erforderlich, bietet aber einen guten zusätzlichen Schutz in harten Wintern.
  • Wildrosen: Diese Pflanzen sind in der Regel robust und benötigen keinen Winterschutz.
  • Kletterrosen: Diese Rosen profitieren, insbesondere, wenn sie veredelt sind, von einem leichten Anhäufeln und einem Windschutz sowie der Beschattung der Triebe. Beispielsweise, indem man Nadelzweige an die Triebe bindet.

Es ist dringend davon abzuraten, Plastikfolien oder Plastiktüten als Winterschutz zu verwenden, da sich darunter Feuchtigkeit und Wärme stauen können.

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Anleitung für das Anhäufeln von Rosen

Das Anhäufeln von Rosen ist ein wesentlicher Bestandteil des Winterschutzes. Es bewahrt die empfindlichen Triebe und Veredelungsstellen vor Frost, Sonne, Austrocknung und Temperaturschwankungen. Der Spätherbst, wenn die Temperaturen fallen, ist der ideale Zeitpunkt dafür – also etwa von November bis Anfang Dezember. So gehen Sie dabei vor:

  1. Starten Sie mit der Beseitigung von Unkraut sowie kranken und abgestorbenen Pflanzenteilen, um eine mögliche Übertragung von Pilzen oder Bakterien zu verhindern.
  2. Im nächsten Schritt sollten Sie Erde oder Kompost um den Fuß Ihrer Rosen anhäufeln. Das Substrat sollte eine Höhe von 15 bis 20 Zentimeter erreichen. Stellen Sie sicher, dass die Veredelungsstelle der Rosen, falls vorhanden, gut bedeckt ist.
  3. Zum Schluss sollten Sie die Rosenstöcke mit Materialien wie Tannenzweigen, Stroh oder Laub abdecken. Diese Schicht dient als Isolierung und bietet den Pflanzen zusätzlichen Schutz.

Sobald im Frühjahr keine Fröste mehr zu erwarten sind und die Forsythien blühen, können Reisig und Erde bzw. Kompost wieder entfernt werden.

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