Kaminofen von innen reinigen: In vier Schritten zum sauberen Ofen

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Von: Andrea Stettner

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Damit der Kaminofen einwandfrei funktioniert, sollten Ofenbesitzer ihn regelmäßig säubern. Zu viele Aschereste können sonst zum Problem werden.

Wer seinen Kamin- oder Kachelofen häufig benutzt, sollte ihn regelmäßig von innen reinigen. Das erhöht seine Lebensdauer und führt zu einer besseren Leistung bei der Holzverbrennung. Welche Bereiche Sie bei der Innenreinigung keinesfalls vergessen dürfen und was dabei zu beachten ist, zeigt die folgende Übersicht.

Kaminofen reinigen: Was gibt es zuvor zu beachten?

Brennender Kaminofen in einem Wohnzimmer. Kaminöfen verrußen schnell und müssen dann von innen gereinigt werden.
Kaminöfen verrußen schnell und müssen dann von innen gereinigt werden. © Kathi MŸcke/M.i.S./Imago

Bevor Sie mit der Reinigung Ihres Kaminofens starten, sollte er zu Ihrer Sicherheit vollständig ausgekühlt sein, damit keine Verbrennungsgefahr besteht. Halten Sie einen kleinen Handfeger oder alternativ einen Aschesauger bereit, sowie eine Kaminbürste. Dann kann es auch schon losgehen.

Kaminofen von innen reinigen – so geht‘s

  1. Brennkammer reinigen: Kehren Sie Asche und Ruß mithilfe eines kleinen Besens aus der Brennkammer. Alternativ entfernt auch ein Aschesauger Verschmutzungen. Die Schamottsteine der Brennkammer ersetzen Sie, sobald Risse auftreten.
  2. Aschelade leeren: Damit das Holz einwandfrei abbrennt und der Ofen keinen Schaden nimmt, sollten Sie die Aschelade regelmäßig leeren. „Die Asche kann nämlich die Luftkanäle blockieren, wodurch der Rost im Feuerraum nicht mehr ausreichend gekühlt wird und durch die Hitze verformt werden kann“, informiert das Onlinemagazin von kamdi24.de. Die abgekühlte Asche wird dann über die Restmülltonne entsorgt.
  3. Ofenscheibe säubern: Damit Sie wieder freie Sicht auf das Feuer genießen, wird als Nächstes die Kaminofenscheibe gereinigt. Dafür verwenden Sie entweder einen handelsüblichen Fettreiniger oder Sie halten ein feuchtes Stück Küchenkrepp in die Asche und reiben die verrußte Scheibe damit ab. Wo wird Küchenrolle eigentlich entsorgt – im Bio-, Restmüll oder Altpapier?
  4. Ofenrohr reinigen: Auch das Ofenrohr sollte gelegentlich von Ascheresten befreit werden. Öffnen Sie dafür die Reinigungsklappe am Rohr und entfernen Sie die Asche mithilfe einer Kaminbürste. Zieht der Rauch nicht mehr ordnungsgemäß ab, sollten Sie den Kamin von einem Schornsteinfeger überprüfen lassen. Der Schornstein muss ohnehin regelmäßig durch Kaminkehrer kontrolliert und gereinigt werden – beachten Sie dazu die gesetzlichen Vorschriften in Ihrem Bundesland.

Wie oft den Kaminofen reinigen?

Wie oft der Kamin-, Kachel- oder Schwedenofen gesäubert werden muss, hängt davon ab, wie oft er in Betrieb ist. Eine grobe Orientierungshilfe bietet Obi.de: Brennkammer und Aschekasten sollten demnach wöchentlich, das Ofenrohr mindestens einmal im Jahr gereinigt werden.

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Türdichtungen des Kaminofens regelmäßig überprüfen

Darüber ist es empfehlenswert, die Türdichtungen regelmäßig zu überprüfen. Schließt die Ofentür nicht mehr richtig und dringt dabei Luft ins Innere, hat das zur Folge, dass sich die Emissionen erhöhen und ein geringerer Wirkungsgrad erzielt wird. Alles, was Sie zur Überprüfung der Türdichtungen brauchen, ist ein Blatt Papier, dass Sie zwischen Ofen und Tür klemmen: Lässt sich das Papier einfach herausziehen, sollten Sie die Türdichtungen austauschen (Hersteller-Vorgaben beachten) oder vom Profi erneuern lassen.

Übrigens, beim Anheizen des Kaminofens können gravierende Fehler passieren. Damit möglichst wenig Rauch entsteht und Brennmaterial verbraucht wird, beachten Sie die wichtigsten Regeln beim Einheizen des Kaminofens. Manche Materialien dürfen keinesfalls verbrannt werden, sonst droht ein saftiges Bußgeld.

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