Allrounder im Garten – der Storchschnabel, perfekter Bodendecker für jeden Standort

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Von: Ines Alms

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Ob Sonne, Halbschatten oder Schatten – der Storchschnabel blüht überall. Lernen Sie die Vielseitigkeit dieser pflegeleichten, winterharten Staude kennen.

Der Storchschnabel, auch als Geranium bekannt, ist ein wahres Multitalent im Garten. Diese winterharte Staude erfreut Gartenbesitzer nicht nur mit ihren ansprechenden Blüten, sondern glänzt auch als pflegeleichter Bodendecker. Seine schnelle Ausbreitung und dichte Teppichbildung machen den Storchschnabel zu einer ausgezeichneten Wahl für Blumenbeete oder als Unterpflanzung von Büschen oder Bäumen. Mit über 300 Arten zur Auswahl, findet sich für jeden Gartenbereich, ob sonnig, halbschattig oder schattig, eine passende Sorte.

12 Arten des Storchschnabels für verschiedene Standorte: Sonne, Halbschatten, Schatten

Der Blutrote Storchschnabel oder auch Blut-Storchschnabel zur Blütezeit Mitte Mai
Der Blut-Storchschnabel (Geranium sanguineum) kommt mit Trockenheit gut klar und bevorzugt sonnige Standorte. © Gottfried Czepluch/Imago

Der Balkan-Storchschnabel (Geranium macrorrhizum) ist sehr widerstandsfähig, besitzt duftende Blätter und blüht in einem strahlenden Rosa. Der Blut-Storchschnabel (Geranium sanguineum) besticht durch seine purpurroten Blüten und gilt als besonders trockenheitstolerant. Der Storchschnabel ‚Rozanne‘ wiederum ist ein Dauerblüher, der von Mai bis zum ersten Frost mit blauen Blüten erfreut – die Vielfalt an Blütenfarben, Standortmöglichkeiten und Charakteristika innerhalb der Storchschnabel-Gattung ist enorm.

Storchschnäbel sind anspruchslos in Bezug auf die Bodenqualität, gedeihen in gut durchlässigen, nährstoffreichen Böden allerdings am besten. Sie wachsen sowohl in sonnigen, halbschattigen als auch in schattigen Bereichen. Der MDR Garten bietet eine Auswahl:

SonneHalbschattenSchatten
Blut-StorchschnabelWald-StorchschnabelBalkan-Storchschnabel
WiesenstorchschnabelSumpf-StorchschnabelStorchschnabel ‚Rozanne‘
Cambridge-StorchschnabelPyrenäen-StorchschnabelHimalaya-Storchschnabel
Kaukasus-StorchschnabelStorchschnabel ‚Sirak‘Brauner Storchschnabel

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Resistent gegen Schädlinge und Krankheiten

Geranium ist besonders widerstandsfähig gegen Krankheiten und Schädlinge. Selbst Schnecken, die meist unangenehm im Garten auffallen, meiden diese Pflanzen, so der MDR Garten. Für Nützlinge ist der Storchschnabel jedoch sehr attraktiv: Seine langanhaltende Blüte, je nach Art von März bis Oktober, bietet Insekten wie Bienen über Monate hinweg eine reichhaltige Nahrungsquelle. Damit trägt er zur Artenvielfalt und zum ökologischen Gleichgewicht im Garten bei.

Warum heißt die Pflanze ‚Storchschnabel‘?

Die Herkunft des Namens „Storchschnabel“ rührt von der einzigartigen Form ihrer Früchte her, die an den langen Schnabel eines Storches erinnern, erklärt der Bund deutscher Staudengärtner. Aber nicht nur der deutsche Name hat einen Bezug zu Vögeln. Auch der wissenschaftliche Name der Gattung, Geranium, hat seinen Ursprung in der Vogelwelt: Er leitet sich vom griechischen Wort „geranos“ ab, was „Kranich“ bedeutet. Dieser Name wurde ebenfalls gewählt, weil die Form der Frucht an den Schnabel eines Kranichs erinnert.

Die richtige Pflanzzeit und Pflege des Storchschnabels

Der Herbst ist die ideale Pflanzzeit für Storchschnäbel. Durch ein tiefes Einsetzen der Stauden und das Hinzufügen von organischem Dünger wie Hornspänen wird das Anwurzeln über den Winter gefördert. Im Frühjahr sprießen die Pflanzen dann mit voller Energie. Eine Pflanzung im Frühjahr ist ebenfalls möglich, erfordert jedoch eine regelmäßige Bewässerung, um die jungen Pflanzen zu unterstützen.

Die Pflege des Storchschnabels ist einfach; wenn man die im späten Frühjahr blühenden Arten nach der Blüte zurückschneidet, blühen sie im Spätsommer erneut. Ansonsten benötigen die Pflanzen nur ausreichend Wasser, besonders in Trockenphasen.

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