Edel, sportlich oder superschnell: Das sind die zehn teuersten Pferderassen der Welt Aktualisiert: 24. April 2026 Von: Kirsten Lemke
Uns auf Google folgen Pferde sind teuer und die Preisspanne ist riesig: Von wenigen tausend bis mehreren Millionen Euro ist alles möglich. Unsere Bildergalerie zeigt die teuersten Pferderassen der Welt.
1 / 10 Mustangs heißen die wildlebenden Pferde der USA. Sie sind der Inbegriff von Freiheit. Entstanden ist die Rasse einst aus entlaufenen oder freigelassenen Pferden europäischer Einwanderer. Mustangs sind klein, kräftig und kompakt. Seit jeher schätzen ihre Reiter deren Schnelligkeit und Wendigkeit. In den vergangenen Jahren wurden Mustangs immer beliebter, sodass sie für bis zu 15.000 Euro gehandelt werden. © imagebroker/Imago 2 / 10 Das Islandpferd ist bekannt für seine zusätzlichen Gangarten. Neben Schritt, Trab und Galopp kann es außerdem Tölt und Pass gehen. Auch wenn es nur etwa 1,40 Meter groß ist, können Erwachsene auf ihm reiten. Isländer sind robust und klug. Sie haben dichtes Fell und üppiges Langhaar. Das Islandpferd ist ein beliebter Freizeitpartner. Gut ausgebildet muss man für solch ein Pferd um die 15.000 Euro in die Hand nehmen. © blickwinkel/Imago 3 / 10 Viele Mythen und Legenden ranken sich um den edlen Araber. Schließlich handelt es sich um eine der ältesten Pferderassen überhaupt. Ursprünglich kommen die temperamentvollen Pferde von der arabischen Halbinsel und waren für die Beduinen in der Wüste unentbehrlich. Araber haben weniger Wirbel und Rippen als andere Pferderassen, daher kommt der typisch quadratische Körperbau und der hohe Schweifansatz. Im Schnitt kostet ein Araber 5.000 bis 15.000 Euro. © imagebroker/Imago
4 / 10 Der Achal-Tekkiner kommt aus Turkmenistan und soll dort schon vor 3.000 Jahren gezüchtet worden sein. Er besticht durch seine einzigartige Optik: ein schlanker Körper mit feinem Kopf und seidiges, metallisch schimmerndes Fell. Diese edlen Pferde sind durchschnittlich 1,60 Meter groß, besonders ausdauernd, hart und gleichzeitig freundlich und intelligent. Sie sind besonders hitzeresistent und kommen in kargen Gegenden gut zurecht. Besonders beliebt sind sie im Distanzsport. Achal-Tekkiner kosten ab 5.000 bis hin zu mehreren 10.000 Euro. © A. Schmelzer/Imago 5 / 10 Mit ihrer imposanten Erscheinung, dem lackschwarzen Fell, der langen Mähne und ihren eindrucksvollen Bewegungen ziehen Friesen alle Blicke auf sich. Ursprünglich kommen die schwarzen Schönheiten aus der niederländischen Region Westfriesland und entstammen einer Kreuzung niederländischer und spanischer Pferde. Sie gelten als unkompliziert. Besonderes Talent haben sie in Dressur, Show und vor der Kutsche. Mit einem Gewicht von bis zu 750 Kilogramm sind sie echte Schwergewichte. Bis zu 30.000 Euro kostet ein Pferd dieser Rasse. © imagebroker/Imago 6 / 10 Englische Vollblüter gehören wohl zu den teuersten Pferderassen überhaupt. Sie werden hauptsächlich für die Rennbahn gezüchtet – und da geht es um Millionen. So ist das teuerste je verkaufte Pferd ein Vollblüter: Fusaichi Pegasus wechselte im Jahr 2000, nachdem er mit dem Kentucky Derby eines der prestigeträchtigsten Galopprennen der Welt gewonnen hatte, für 64 Millionen US-Dollar den Besitzer. Abseits dieser astronomischen Summen bewegt sich der Preis für einen Vollblüter zwischen 5.000 und 40.000 Euro. © Anka Agency International/Imago 7 / 10 Andalusier sind nicht nur beliebte Show- und Dressurpferde. Auch Freizeitreiter schätzen diese edle Rasse aus Spanien. Mit ihrem harmonischen Körperbau, der langen Wallemähne und schwungvollen Gängen lassen sie das Herz eines jeden Pferdeliebhabers höherschlagen. Mit einer Schulterhöhe von 1,50 bis 1,72 Metern sind Andalusier mittelgroß, Schimmel sind besonders häufig. Fans schätzen ihre Widerstandfähigkeit, ihren Gehorsam und ihr Talent zur Versammlung. Das hat seinen Preis: Bis zu 100.000 Euro kann ein reinrassiger Andalusier, ein sogenannter PRE (Pura Raza Española) kosten. © Julia Moll/Imago 8 / 10 Deutsche Reitponys sind in den vergangenen Jahren sehr beliebt geworden. Sie sind nicht nur tolle Sport- und Freizeitpartner für Kinder. Auch leichte Erwachsene fühlen sich im Sattel dieser kompakten Kleinpferde wohl. Schließlich stehen sie „den Großen“ in Sachen Bewegungsqualität in nichts nach. Deutsche Reitponys sind maximal 1,48 Meter groß. Sie sind neugierig, freundlich und leistungsbereit. Ist ein Deutsches Reitpony in Dressur oder Springen erfolgreich, kann der Preis sogar die 100.000-Euro-Marke knacken. © Sabine Brose/Imago 9 / 10 Quarter Horses werden hauptsächlich im Westernsport eingesetzt und sind in den USA besonders beliebt. Sie sind mit einem Stockmaß von 1,50 bis 1,65 Meter eher klein und sehr robust. Liebhaber schätzen ihre Intelligenz und Gutmütigkeit. Entstanden sind sie aus einer Mischung unterschiedlicher Rassen, die europäische Einwanderer mit in die USA brachten. Schnell wurden sie beliebte Kurzstrecken-Rennpferde. Das „Quarter“ in ihrem Namen soll eine Anspielung auf die Viertelmeilenrennen sein, in denen sie früher eingesetzt wurden. Ein gut ausgebildetes Quarter Horse kann bis zu 15.000 Euro, manchmal sogar mehrere 100.000 Euro kosten. © Angelika Schmelzer/Imago 10 / 10 Warmblüter sind speziell für den Leistungssport gezüchtet. Die bekanntesten Zuchtbücher in Deutschland sind Hannover, Oldenburg und Westfalen. Aus Frankreich kommt der Selle Français und aus den Niederlanden der KWPN. Sie alle sind aus einer Kreuzung von Arbeitspferden mit Vollblütern entstanden und werden bis zu 1,75 Meter groß. Warmblüter sind athletisch, leistungsbereit, intelligent und freundlich. Um die 8.000 Euro muss man mindestens für ein solches Sportpferd auf den Tisch legen. Erfolgreiche Warmblüter kosten weit über 100.000 Euro, manchmal auch mehrere Millionen. © Pond5 Images/Imago Wie teuer ein Pferd letztendlich ist, hängt neben der Rasse auch von seinem Alter, der Abstammung und dem Ausbildungsstand ab. Auch sportliche Erfolge treiben den Preis in die Höhe. Und hat ein Zuchthengst seine guten Gene unter Beweis gestellt, macht ihn das besonders wertvoll.
So kann es sein, dass ein bestimmtes Pferd extrem teuer ist – andere Vertreter der gleichen Rasse jedoch eher günstig. Pferde einiger Rassen kosten per se schon so viel wie ein Kleinwagen.