Katzenohren deuten: eines abgeknickt, eines aufgestellt – es ist auch Schutzreaktion

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Von: Jasmin Farah

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Katzen nutzen ihre beweglichen Lauscher nicht nur, um exzellent zu hören. Sie dienen auch als Kommunikationsmittel, mit denen sie eindeutige Signale senden.

Katze schaut aufmerksam mit nach vorne gerichteten Ohren aus dem Fenster.
1 / 10Sind die Ohren der Katze direkt nach vorne gerichtet, bedeutet das, dass sie aufmerksam oder neugierig ist. Sieht sie etwas, was das Interesse der Samtpfote weckt, etwa einen vorbeifliegenden Vogel, will sie auch akustisch nichts verpassen. © DreamstimexMaguirrf/Imago
Katze auf einem Baum mit nach vorne gerichteten Ohren.
2 / 10Sind die Ohren der Katze nach vorne gerichtet und in aufrechter Stellung, kann das auch bedeuten, dass sie in Spiellaune ist. Ein weiteres Anzeichen: Die Samtpfote macht zudem ein sogenanntes Spielgesicht. Hierbei sind die Augen ganz weit auf, die Pupillen hingegen aber sehr klein. © Imago
Eine Katze mit hoch aufgerichteten Ohren.
3 / 10Hoch aufgerichtete Ohren sind ein Anzeichen dafür, dass die Katze alarmiert ist. Ist sie auf der Jagd nach einem anderen Tier oder einem Spielzeug, läuft sie zusätzlich geduckt, versteckt sich und versucht, unauffällig zu sein. © Vera Aksionava/Imago
Katze schaut über Kratzbaum.
4 / 10Liegen die Katzenohren nur leicht seitlich an und stehen hoch, bedeutet es, dass das Tier gerade nichts tun möchte und signalisiert anderen Artgenossen (oder ihrem Halter), dass sie gerade in Ruhe gelassen werden will. © Imago
Eine Katze liegt entspannt auf einer Decke, mit seitlich aufgerichteten Ohren.
5 / 10Seitlich aufgerichtete Ohren sind ein gutes Zeichen. Es zeigt, dass die Katze entspannt ist. Hat sie die Augen zudem halb zu und/oder döst vor sich hin, ist sie fast schon in einem tranceähnlichen Zustand. © Daniel Drobik/Imago
Katze mit nach unten gerichteten Ohren
6 / 10Legt die Katze ihre Ohren seitlich nach unten an, kann das aus zwei Gründen passieren. Entweder sie hat Angst oder sie ist aggressiv. Es lohnt sich daher, zusätzlich die Pupillen zu betrachten. Sind sie geweitet, handelt es sich um ersteres, sind sie hingegen schmal, um letzteres. © G. Lacz/Imago
Katze faucht mit nach hinten gerichteten Ohren.
7 / 10Nach hinten angelegte Katzenohren verheißen nichts Gutes. Sie zeigen an: Das Tier ist wütend, steht unter großem Stress und ist angriffsbereit, wenn man ihm zu nahe kommt. Besser: Lassen Sie den Stubentiger lieber in Ruhe und seinen Freiraum. © Anja Juli/Imago
Katze mit abgeknicktem Ohr
8 / 10Ein Ohr ist aufgestellt, das andere abgeknickt oder nach hinten gerichtet: Das kann bedeuten, dass die Katze plötzlich einen Reiz aus einer anderen Richtung aufgenommen hat und versucht, den Ort mit nur einem Ohr zu lokalisieren. © Vera Aksionava/Imago
Graue Katze im Gras mit aggressivem Gesichtsausdruck, Zähne fletschend und fauchend
9 / 10Wenn eine Katze alarmiert ist, sieht man es ihrer gesamten Körpersprache an. Wechselt die Samtpfote in den Angriffsmodus, stellen sich in der Regel die Ohren auf. Zusätzlich zeigt sie oftmals aufgestelltes Rückenfell, macht einen Buckel und einen steifen Schwanz. © Mikalai Sayevich/Imago
Eine liegende Katze vor rotem Hintergrund, die in die Kamera schaut.
10 / 10„Halt die Ohren steif!“ – Diese Redewendung passt wie die Faust aufs Auge auf Katzen. Besonders dann, wenn sie sich ausgeglichen und wohlfühlen. Schnurrt die Fellnase auch noch, weiß man als Halter, dass es ihr rundum gut geht. © metalmaus/Imago

Katzenohren sind ein Meisterwerk der Natur. Ihre Beweglichkeit und Funktionalität sind beeindruckend und helfen den Tieren, ihre Umgebung optimal wahrzunehmen. Katzen besitzen die außergewöhnliche Fähigkeit, ihre Ohren unabhängig voneinander in einem 180-Grad-Winkel zu bewegen. Diese Beweglichkeit wird durch 32 Muskeln in jedem Ohr ermöglicht und erlaubt es Katzen, Geräusche dreidimensional zu orten. Diese Fähigkeit ist entscheidend für das Überleben in der Wildnis, da sie den Tieren hilft, blitzschnell auf Veränderungen in ihrer Umgebung zu reagieren.

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Doch die Ohren einer Katze sind nicht nur zum Hören da. Sie fungieren als Radarschüssel, Schalltrichter, Kommunikationsmittel und Gleichgewichtsorgan. Um Missverständnisse zu vermeiden und ein harmonisches Zusammenleben zu fördern, ist es daher wichtig, die Körpersprache der Katze zu verstehen. Ohrstellungen sollten immer in Kombination mit anderen Signalen wie Pupillenweite, Schwanzbewegungen und Körperhaltung interpretiert werden.

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