Tierärztin nennt ein Warnsignal, bei dem Sie besser die Praxis wechseln sollten

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Von: Sandra Barbara Furtner

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Es gibt Anzeichen, ob in einer Tierarztpraxis gute Arbeit geleistet wird. Eine Tierärztin klärt auf, worauf Hunde- und Katzenhalter achten sollten.

Tierärztin Dr. Deborah Wimmer klärt in einem Instagram-Video darüber auf, worauf Tierhalter besonders achten sollten und wann es ratsam ist, die Praxis zu wechseln. Dabei geht es vor allem um das Thema Narkose.

Viele Tierbesitzer fühlen sich unwohl bei dem Gedanken an eine Narkose. Sie sorgen sich, ob ihr Hund oder ihre Katze den Eingriff gut übersteht, und auch die Tierarzt-Kosten spielen eine Rolle. Moderne Narkosemethoden gelten zwar als relativ sicher, doch jedes Tier reagiert unterschiedlich, und nicht jede Narkose ist gleich. Eine gründliche Untersuchung vor dem Eingriff ist unerlässlich, ebenso wie eine umfassende Aufklärung durch den Tierarzt. Ein Punkt, der oft vernachlässigt wird, sollte jedoch keinesfalls ignoriert werden.

Kater wird nach Operation noch betäubt mit nach Hause gegeben – und war tot

Dreifarbige Katze schläft.
In der Aufwachphase passieren die häufigsten Todesfälle. Nehmen Sie Ihr Tier nicht schlafend mit nach Hause. (Symbolbild) © Zoonar/Imago

Dr. Debbie kritisiert scharf, wenn Tiere nach einer Operation noch betäubt nach Hause geschickt werden. Unabhängig von den Gründen – sei es Personalmangel, Zeitdruck oder fehlende Ausstattung – hält sie dieses Vorgehen für unverantwortlich. „Die meisten Todesfälle geschehen in der Aufwachphase. In den ersten drei bis vier Stunden“, erklärt sie in ihrem Video. Diese Aussage bezieht sich auf einen Kommentar eines Nutzers, dessen Kater nach einer Kastration schlafend nach Hause gegeben wurde und in Wahrheit tot war. „Und das liebe Freunde ist der Grund, weshalb ihr euch vor einer Operation immer erkundigen solltet, wie das Ganze abläuft“.

Eine gründliche Aufklärung über die Narkose ist ein wichtiges Qualitätsmerkmal eines Tierarztes. Wenn bei der Terminvergabe keine Informationen bereitgestellt werden, sollten Sie nachfragen, rät die Tierärztin, die in einem Fachzentrum für Kleintiermedizin in Chemnitz arbeitet. „Eine gute und professionelle Praxis oder Tierklinik wird euch das ganze Prozedere näher und gerne erklären und wird euch auch Fragen beantworten. Wenn ihr irgendwelche halbpatzigen, halbherzigen oder schludrigen Antworten bekommt, ist auch das ein Qualitätsmerkmal“. An dieser Stelle zu sparen, wäre ein Fehler. Ihr Rat: Achten Sie selbst auch als Tierhalter darauf, dass die Narkose sicher durchgeführt wird.

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Auch Tierarzt und Blogger Ralph Rückert aus Ulm hat in seinem Blog mehrfach über die Risiken von Narkosen informiert und das Video auf seiner Facebook-Seite geteilt. Er ist überzeugt, dass man dort völlig falsch ist, wenn betäubte Tiere nach einer Narkose nach Hause geschickt werden. „Das ist die schlimmste denkbare Narkose-Sünde, für die man als Tierärztin oder Tierarzt ganz sicher in die Hölle kommt“, schreibt Rückert auf Facebook.

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