5 Dinge, die Halter tun, stressen ihre Katze ungemein – laut Katzenexpertin
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Laute Geräusche, unsauberes Katzenklo oder auf dem Arm getragen werden: Es gibt Verhaltensweisen, die Stubentiger nicht leiden können. Doch manche haben Halter gar nicht auf dem Schirm.
Eigenwillig, unabhängig und hoch empfindsam: Die Katze ist des Deutschen liebstes Haustier. Sie gilt schließlich als pflegeleicht, da sie sehr selbstständig ist und man nicht mit ihr Gassi gehen muss. Doch viele Halter unterschätzen die Bedürfnisse der Stubentiger: Auch sie brauchen Aufmerksamkeit, Liebe und Abwechslung durch Spiele und Kratzbaum & Co. Das große Aber: Damit sich die Katze wohlfühlt, muss es zu ihren Bedingungen stattfinden.
Doch viele Halter wissen es nicht oder ignorieren es. Zum Leidwesen der Samtpfoten. Das weiß auch Katzenexpertin Amanda Campion. Sie klärt auf ihrem TikTok-Account kittysittycatbehaviour Halter rund um die – teils seltsamen – Verhaltensweisen der Stubentiger auf und gibt viele hilfreiche Tipps.
Wenn Katzen gestresst sind: überraschende Gründe und Verhaltensweisen
In vielen ihrer Videos geht es darum, dass Halter meist unbewusst Dinge tun, die Katzen nicht leiden oder sogar verärgern können. Mit der Folge, dass die Beziehung zwischen Besitzer und Tier darunter leidet oder langfristig beeinträchtigt wird. In einem Video, das bereits über 22.500 Klicks erhalten hat, klärt sie über fünf Verhaltensweisen auf, die sicherlich viele Halter überraschen werden und Katzen unnötig stressen.
1. Duftkerzen
Für viele gibt es nichts Gemütlicheres und Entspannenderes, als es sich zu Hause mit einer Tasse Heißgetränk auf dem Sofa gemütlich zu machen. Manche zünden sogar noch eine Duftkerze an, um für das passende Verwöhn-Ambiente zu sorgen. Was jetzt noch fehlt, ist die eigene Katze, die sich an einen heran kuschelt. Doch wenn die Reißaus sucht, sind einige Besitzer verwundert.
Nicht so die Katzenexpertin. Schließlich mögen Stubentiger keine starken Düfte, da sie einen sehr empfindlichen Geruchssinn haben, erklärt sie. Sie wirken eher abschreckend. Das gilt übrigens auch für Lufterfrischer, Aroma-Diffuser oder andere Raumsprays.
2. Zu viel Aufmerksamkeit
Es ist nur natürlich, dass Katzenbesitzer auch ihrem Stubentiger mit Liebe und Aufmerksamkeit zeigen wollen, dass sie ihn gern haben. Doch das kann dem Tier schnell zu viel werden. Wer Katzen zu viel liebkost oder streichelt, sorgt eher dafür, dass diese sich unwohl fühlt, so Campion. Schlimmer noch: Sie wird aggressiv, faucht oder beißt. Ihr Tipp: Auf Anzeichen achten, dass es dem Stubentiger reicht und beim Streicheln immer wieder Pausen einlegen.
3. Besuch
Katzen mögen es, wenn ihr Alltag immer in den gleichen Bahnen abläuft, sei es Futter-, Spiele- oder Schlafroutinen. Wenn sich allerdings Besuch ankündigt, ist das für das Tier stressig. Manche reagieren aggressiv und feindselig auf die „ungebetenen“ Gäste, anderen wiederum verstecken sich. Das ist völlig okay, versichert die Katzenexpertin weiter. In diesem Falle solle man dem Stubentiger auch den nötigen Raum geben.
4. Neue Möbel
Nicht nur ihre Routinen sollten immer gleich bleiben, sondern am liebsten auch die Umgebung, in denen Katzen leben. Das Austauschen von Möbeln oder neue Dekorationen verwirren sie hingegen. Um die Tiere dabei zu unterstützen, sich daran zu gewöhnen, ist es wichtig, ihnen Verstecke anzubieten, in denen sie sich zurückziehen können.
5. Langeweile
„Gelangweilte Katzen sind gestresste Katzen“, betont Campion im Video. Auch wenn sie sich unwohl fühlen, zeigen die Samtpfoten das nicht immer gleich. Mit der Folge, dass sich der Frust anstaut und irgendwann explosionsartig entlädt. Auf einmal kratzen sie an Möbeln, urinieren überall hin, beißen oder miauen viel. Daher sei es schließlich wichtig, erklärt die Expertin, dass man sich immer wieder Zeit für sie nimmt und mit ihnen spielt oder ihnen Spielzeug zur Verfügung stellt, das sie stimuliert.
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