Beagle aus Labor befreit – und erlebt zum ersten Mal Freundschaft
Uns auf Google folgenEine TikTokerin hat einen fünfjährigen Beagle aus einem Versuchslabor aufgenommen. Doch Barkley ist unsicher und weiß nicht, wie man mit anderen Hunden umgeht.
Für die meisten Hunde sind Spielen mit Spielzeug und Spaziergänge eine Selbstverständlichkeit. Doch als Yvonne Horan den Beagle Barkley adoptiert, kennt er von alledem nichts.
Der Beagle verbrachte fünf Jahre seines Lebens in einem Tierversuchslabor. Anschließend kam er ins Tierheim „Kindness Ranch Animal Sanctuary“ – eines der wenigen Tierheime in den USA, das ehemalige Versuchstiere rettet. Die Amerikanerin ist sich nicht sicher, was genau Barkley in seiner Zeit im Labor durchgemacht hat. Ihm wurden fast alle Zähne entfernt, er hat also offensichtlich eine Menge erlebt.
Freunde sind für Hunde unglaublich wichtig

Gegenüber The Dodo sagt Yvonne Horan: „Er wusste nicht, was Leckerlis sind. Auch nicht, wie man mit unseren anderen beiden Hunden spielt“. Dabei sind Freunde für Tiere sehr wichtig. Sie will sich gar nicht vorstellen, was ihm dort alles passiert ist. „Wir versuchen, nicht an die Vergangenheit zu denken“, sagt Horan. „Wir denken einfach: ‚Okay, lass uns im Hier und Jetzt leben und ihm für den Rest seines Lebens das bestmögliche Leben schenken.‘“
Laborbeagle schläft zum ersten Mal in seinem Leben in einem Zuhause
Mittlerweile lebt Barkley rund zwei Monaten bei ihr. Langsam hat er sich daran gewöhnt, an der Leine zu laufen. Auch anfassen oder hochheben ist kein Problem mehr. Eine große Stütze dabei: die beiden anderen Hunde, die auch im Haushalt leben. Von ihnen schaut sich Barkley eine Menge ab.
Barkley spielt zum ersten Mal mit einem Spielzeug
Horans anderer Beagle, namens Arthur, trägt gerne Spielzeug aus dem Haus in den Garten, um damit zu spielen. Eine Zeit lang beobachtete Barkley ihn dabei. Er schnüffelte vorsichtig an den Spielsachen, bis er eines Tages beschloss, mit einem Spielzeug zu spielen.
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„Er ging einfach rüber, schnappte sich das Spielzeug und fing an, im Garten herumzurennen. Er sah einfach so glücklich aus“, sagt die Hundehalterin. Und sie ergänzt: „Es gibt immer noch Hunde da draußen, denen das passiert und die danach ein Zuhause brauchen“. Doch zum Glück hat Barkley nun eine liebevolle Familie gefunden und darf auch für immer bleiben.