7 Lebensmittel, die Sie Ihrem Hund besser nicht zu fressen geben sollten

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Von: Jasmin Farah

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Hund frisst Keks.
Kekse, Schokolade oder Süßkram fressen - das kann für Hunde gefährlich werden. © Robert Günther/dpa

Der Hundeblick kann verführerisch, menschliche Nahrung für Hunde aber gefährlich sein. Darunter sind auch scheinbar harmlose Lebensmittel wie Weintrauben oder Kekse.

Der Kopf liegt schief, die Augen strahlen und der Hundeblick trifft mitten ins Herz. Jeder Hundehalter kennt diesen Moment, wenn der Vierbeiner bettelnd neben dem Tisch sitzt. Die Versuchung, dem Hund etwas vom eigenen Teller zu geben, ist groß. Doch nicht alles, was für Menschen genießbar ist, ist auch für Hunde unbedenklich.

Weintrauben und Rosinen: Gefahr für die Nieren

Weintrauben und Rosinen sind besonders tückisch. Obwohl nicht alle Hunde darauf reagieren, können sie bei einigen Tieren zu Erbrechen, Durchfall und sogar zu tödlichem Nierenversagen führen. Die genauen Ursachen sind noch nicht vollständig verstanden, aber bereits geringe Mengen können gefährlich sein. Experten raten daher, diese Früchte komplett vom Speiseplan der Hunde zu streichen. Dies gilt auch für Katzen.

Rohes Schweinefleisch: Risiko durch Viren

Rohes Schweinefleisch birgt das Risiko einer Infektion mit dem Aujeszky-Virus, das bei Hunden Nerven- und Hirnentzündungen verursachen kann. Diese Pseudo-Tollwut endet oft tödlich. Auch Bakterien wie Salmonellen können im rohen Fleisch lauern. Daher sollte Schweinefleisch immer gut durchgegart sein, bevor es an den Hund verfüttert wird.

Das 1x1 der Hundefütterung

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Ein Hund kaut auf einem Knochen herum.
Laden Sie sich das kostenlose PDF mit dem A&O der Hundefütterung herunter. © imagebroker/Imago/Ippen Digital Media

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Xylit: gefährlicher Zuckerersatz

Xylit, auch bekannt als Birkenzucker, ist ein Zuckerersatzstoff, der bei Hunden eine massive Insulinausschüttung verursachen kann. Dies führt zu einem gefährlichen Abfall des Blutzuckerspiegels, was Krämpfe und Koordinationsschwierigkeiten zur Folge haben kann. In schweren Fällen drohen Leberschäden und der Tod. Lebensmittel mit Xylit sollten daher niemals in die Nähe von Hunden gelangen.

Zwiebeln und Knoblauch: gefährliche Schwefelstoffe

Zwiebeln und Knoblauch enthalten Schwefelstoffe, die die roten Blutkörperchen von Hunden zerstören können. Das erhöht das Risiko für Blutarmut, Blut im Urin und Gelbsucht. Schon geringe Mengen können für kleine Hunde tödlich sein, weswegen diese Lebensmittel strikt vermieden werden sollten.

Geflügelknochen: Gefahr durch Splitter

Geflügelknochen und generell gekochte Knochen stellen ein hohes Risiko dar, da sie leicht splittern und innere Verletzungen verursachen können. Rohe Knochen sind zwar weniger gefährlich, sollten jedoch nur unter Aufsicht und in passender Größe verfüttert werden.

Schokolade: Theobromin als Giftstoff

Schokolade enthält Theobromin, das für Hunde giftig ist. Je dunkler die Schokolade, desto höher der Gehalt an Theobromin. Bereits der Verzehr kleiner Mengen kann zu Herz-Rhythmus-Störungen, Zittern und im schlimmsten Fall zu Atemstillstand führen. Schokolade und Lebensmittel wie Kekse oder Kuchen, die sie enthalten, sollte daher nie in die Nähe von Hunden gelangen.

Nachtschattengewächse: Solanin-Gefahr

Tomaten, rohe Auberginen und Kartoffeln gehören zu den Nachtschattengewächsen und enthalten Solanin, das das Nervensystem von Hunden schädigen kann. Besonders die grünen Stellen und die Schale sind giftig. Gekochte Kartoffeln sind hingegen unbedenklich und können als Energiequelle dienen.

Die Dosis macht das Gift: Selbst kleine Mengen dieser Lebensmittel können bei Hunden schwere Vergiftungen verursachen. Bei Anzeichen von Unwohlsein, wie Erbrechen oder ungewöhnlichem Verhalten, sollte umgehend ein Tierarzt aufgesucht werden.

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