Der Juli in Italien: Diese Gerichte sollten Urlauber jetzt nicht verpassen
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Wer im Juli nach Italien fährt, hat besonders Glück. Nicht wegen des Wetters — sondern wegen des Essens. Die 10 besten Gerichte für heiße Tage.
Der Juli ist der Monat, in dem die italienische Küche zeigt, was sie wirklich kann. Keine langen Schmorgerichte, keine schweren Saucen. Stattdessen: reife Tomaten, frische Muscheln, Sachen, die man mit den Händen isst. La-bella-vita.club stellt 10 Gerichte vor, die dir im Juli in Erinnerung bleiben werden.
1. Granita mit Brioche — das sizilianische Frühstück

In Sizilien fängt der Tag anders an. Ein weiches Brioche-Hörnchen aufschneiden, Granita al limone hineinlöffeln — fertig. Die Granita ist körniger als Sorbet, intensiver als Limonade, und um acht Uhr morgens an einem heißen Sommertag in einer Bar in Catania einfach nur köstlich.
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2. Panzanella — Philosophie auf dem Teller

Altbrot, reife Tomaten, rote Zwiebeln, Basilikum, Essig, Olivenöl. Erst ziehen lassen, dann essen. Panzanella ist kein Salat — es ist die toskanische Antwort auf die Frage, was man mit Resten macht. Und im Juli, wenn die Tomaten so sind wie sie sein sollen, schmeckt er so, wie er soll.
3. Spaghetti alle vongole — mittags am Hafen

Keine Sahne, keine Tomaten. Muscheln, Weißwein, Knoblauch, Olivenöl, die richtige Pasta — das war‘s. Wer sich das beste Exemplar sichern will, isst dort, wo die Fischer selbst mittags sitzen. Leicht genug, um danach in eine Siesta im Schatten zu halten.
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4. Pfirsiche vom Markt — einfach so

Keine Zubereitung, kein Rezept. Kaufen, noch am selben Tag essen, Tropfen auf dem T-Shirt, die nie mehr rausgehen. Aber das darf in dem Fall so sein. Wer auf die Pesca tabacchiera, die Plattpfirsiche trifft – flach, weiß, unglaublich süß –, greift am besten direkt mal zu.
5. Fiori di zucca fritti — heiß oder gar nicht
Zucchiniblüten mit Ricotta oder Anchovis gefüllt, in Teig getaucht, in Öl ausgebacken. Auf Speisekarten in Rom, aber am besten auf einem kleinen Dorfmarkt, direkt aus der Pfanne. Heiß sind sie eine der besten Sachen, die man in Italien essen kann.
6. Crudo di mare — roh, frisch, fertig

In Apulien und Kalabrien kommt das Meer auf den Teller: Muscheln, Meeresfrüchte, manchmal Fisch in dünnen Scheiben, ein Spritzer Zitrone. Keine Verarbeitung, kein Schnickschnack. Der Juli ist die beste Zeit dafür.
7. Melanzane alla parmigiana — warm oder kalt

Auberginen, Tomatensugo, Mozzarella, Parmigiano, Basilikum. Übereinandergeschichtet, im Ofen gebacken. In Neapel macht man sie einen Tag vorher. Das Gute: Kalt schmeckt sie genauso gut.
8. Anguria auf der Piazza

Jedes Dorf hat seinen Wassermelonen-Stand. Eine Scheibe kaufen, auf eine Mauer setzen, essen – Kerne spuken. Und irgendwie fühlt man sich schon wie ein Einheimischer. Wassermelone schmeckt im heißen italienischen Sommer nach Dolce Vita.
9. Sgroppino — venezianisches Dessert im Glas
Zitronensorbet, Prosecco, manchmal ein Schuss Wodka, aufgeschäumt im Glas. Sofort trinken, bevor das Eis schmilzt. Sgroppino macht aus einem normalen Abend einen guten — besonders auf einer Terrasse mit Aussicht.
10. Caponata siciliana — das Schmorgericht des Sommers

Auberginen, Sellerie, Oliven, Kapern, Tomaten, Essig, Zucker. Süß-sauer-herzhaft. Jede Familie in Sizilien hat ihr eigenes Rezept für das Schmorgemüse. Kalt, auf Brot, oder einfach so — Caponata schmeckt auf jeden Fall nach Juli in Italien. So lecker!