Nicht Multi-, sondern Monotasking: Warum es einen Versuch wert ist

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Von: Carina Blumenroth

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Die Liste der zu erledigenden Dinge ist lang, manche Aufgaben werden parallel bearbeitet – vieles wird nur halbherzig abgeschlossen. Warum Monotasking ein Weg sein könnte, um qualitativ hochwertigere Arbeit zu leisten.

Der Arbeitsalltag ist bei vielen durchgetaktet, oft stehen mehrere Aufgaben an, die zeitig weggearbeitet werden müssen. Manche fangen dann mehrere Projekte gleichzeitig an, das ist allerdings nicht immer gut. Welche Vorteile Monotasking hat.

Was ist eigentlich Monotasking?

Ein Mann arbeitet am Computer.
Monotasking kann erfolgreicher machen. (Symbolbild) © Antonio Guillem/Imago

Sich voll und ganz auf eine Sache konzentrieren, das ist Monotasking. Dies ist auch als Singletasking bekannt, informiert das Portal Karrierebibel.de. Im Kern geht es darum, erst eine neue Aufgabe anzufangen, wenn man die erste erfolgreich und fokussiert abgeschlossen hat. Arbeitet man nach diesem Grundsatz, steckt die ganze Energie und Kraft in einer Sache. Dies ist dann auch weniger fehleranfällig als das bekannte Multitasking, bei dem mehrere Aufgaben parallel laufen.

Was sind die Vorteile von Monotasking?

Im Berufsleben und auch im Alltag ist es sinnvoll, wenn man lernt, Aufgaben und Themen zu priorisieren. Dann kann man sich Stück für Stück dem widmen, was am dringendsten abgearbeitet werden muss. Daraus ergeben sich verschiedene Vorteile, die einem zugutekommen:

  • Weniger Stress: Laufen verschiedene Aufgaben parallel, ist dies oft mit Stress verbunden. Den haben Sie nicht, wenn Sie Aufgaben erst abschließen, bevor Sie neue beginnen.
  • Höhere Konzentration: Sie können sich voll und ganz auf die Aufgabe konzentrieren, die vor Ihnen liegt. Daraus ergibt sich eine höhere Produktivität, denn einzelne Aufgaben können schneller abgeschlossen werden und Sie müssen sich nicht nach Unterbrechungen wieder in die Aufgabe einarbeiten.
  • Weniger Fehler: Die Qualität Ihrer Arbeit wird steigen, das macht Sie langfristig erfolgreicher.

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Wie man Monotasking umsetzen kann

Wenn Sie nicht länger in Aufgaben schwimmen wollen, sollten Sie lernen, Grenzen zu setzen. Sollen Sie Aufgaben übernehmen, können Sie beispielsweise einen Zeitrahmen nennen, wo Sie dies einschieben können. Ebenso können Sie Ihren Chef priorisieren lassen, welche Aufgabe dringlicher ist, sodass Sie sich erst um diese kümmern. Für sich selbst können Sie folgende Ideen umsetzen, um sich an das Monotasking zu gewöhnen:

  • Schreiben Sie To-do-Listen: Priorisieren Sie Ihre Aufgaben in Listen. Haben Sie eine abgehakt, streichen Sie diese durch. So behalten Sie auch im Blick, wie viel Sie schon geschafft haben. Das kann ein gutes Gefühl vermitteln.
  • Setzen Sie Fokuszeiten: Nehmen Sie sich bewusst Zeit für bestimmte Aufgaben. Beispielsweise können Sie in Ihrem Kalender Blocker setzen, um einer Aufgabe konzentriert Raum zu geben.
  • Geistesblitz: Während einer Aufgabe kommt Ihnen eine Idee für ein anderes Problem? Schreiben Sie sich eine Notiz dafür und bleiben Sie bei der eigentlichen Aufgabe.
  • Reflexion: Sehen Sie sich am Ende des Arbeitstages noch einmal die abgearbeitete To-do-Liste an. Denken Sie darüber nach, was Ihnen geholfen hat, die Ziele zu erreichen.

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