Unterart der Pflaumen: Zwetschgen für den Lieblingskuchen im Herbst
Uns auf Google folgenZwetschgendatschi oder Pflaumenkuchen – beides gehört zu dieser Jahreszeit dazu. Mit welcher Obstart tut man sich leichter?
Zwetschgen- oder Pflaumenkuchen gehören im Herbst einfach dazu. Viele Hobbybäcker entscheiden sich lieber für die Zwetschgen, eine Unterart der Pflaume.
Zwetschgen oder Pflaumen – was eignet sich besonders beim Kuchenbacken?
Zwetschgen erkennt man vor allem an ihrer länglich-ovalen Form. Ihr gelbes Fruchtfleisch schmeckt süß und säuerlich zugleich. Keine Frage: Sie sind das perfekte Obst für einen echten Klassiker unter den Kuchen: Zwetschgendatschi mit Hefeteig vom Blech. Zwetschgen eignen sich aber auch für Kuchen mit einem Quark-Öl-Teig oder einem Rührteig als Grundlage.

Die etwas größeren Pflaumen erkennt man an ihrer rundlichen Form, sie schmecken schön süß, und ihr Fruchtfleisch ist saftig und hat eine weiche Konsistenz. Allerdings lässt sich bei Pflaumen im Gegensatz zu Zwetschgen der Stein nur schwer vom Fruchtfleisch lösen. Wer das Obst nicht von Hand entsteinen will, kann zu einem speziellen Entsteiner für Pflaumen greifen. Die Mühe lohnt sich: Denn die saftigen Pflaumen eignen sich besonders für ein selbstgemachtes Mus und Kompott.
Ob Rezepte für Mus oder Kuchen mit dem Steinobst der eigenen Wahl: Bei der Zuckermenge kann man grundsätzlich natürlich variieren – je nachdem, wie säuerlich die Früchte ausfallen. Oder man stellt zum selbstgebackenen Zwetschgen- oder Pflaumenkuchen noch ein Schälchen mit Zimt und Zucker dazu. Wahlweise gibt‘s obendrauf einen Klecks Sahne. Pflaumenkompott kann man (gern auch lauwarm) zum Grießbrei oder zu Milchreis servieren.
Zwetschgen oder Pflaumen sollte man übrigens möglichst schnell verwerten. Denn anders als Äpfel oder Birnen kann man das Steinobst nur wenige Tage lang lagern.