Sonntagsmahl inspiriert von der Augsburger Puppenkiste: „Lummerbaten“ nach Großmutters Art
Uns auf Google folgenEine Insel mit zwei Bergen – und einem köstlichen Lummerbraten! Dieses Rezept ruft Kindheitserinnerungen an Jim Knopf und behagliche Sonntage bei Oma wach.
Wer kennt sie nicht, die zauberhafte Welt von Lummerland, in der Jim Knopf und Lukas der Lokomotivführer gemeinsam Abenteuer erleben? Und wer hätte gedacht, dass es in dieser kleinen Inselwelt auch kulinarische Köstlichkeiten gibt? Zwar nicht ausdrücklich erwähnt, aber ein Gericht, das sich so anhört, als könnte es direkt aus Lummerland stammen, ist der Lummerbraten. Ob es ihn dort wirklich gibt, wissen wir nicht, aber in unseren Küchen zaubern wir ihn mit Sicherheit auf den Tisch.
Und so wie Jim Knopf und Lukas gemeinsam durch Lummerland reisen, so verbindet auch unser Lummerbraten Generationen. Denn er erinnert uns an die gemütlichen Sonntage bei Oma, wenn der Duft von Röstbraten durchs Haus zog. Ob Schinkenbraten mit Honig-Senf-Marinade, saftiger Hackbraten in cremiger Sauce oder zarter Rouladen-Schichtbraten – hier kommt das Bratenglück aus dem Ofen. Denn was lange währt, wird in diesem Fall saftig und extra lecker.
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Apropos saftig: Auch hier hat Oma einen Trick auf Lager und greift zur Colaflasche. Denn Cola verleiht dem Braten eine besondere Süße und Zartheit. Ein Geheimtipp, den sich viele Köche abgeschaut haben.
Woher stammt denn der Name Lummerbraten?

Der Begriff „Lummerbraten“ leitet sich vom lateinischen Wort „lumbus“ ab, das „Lende“ bedeutet. „Lummer“ bezeichnet in der deutschen Sprache das magere, zarte Rücken- oder Lendenstück des Schweins, aus dem der Lummerbraten traditionell zubereitet wird. Dieses Fleischstück ist besonders für seine Saftigkeit und Zartheit bekannt. Der Begriff „Lummer“ ist vor allem in Nord- und Mitteldeutschland gebräuchlich.
Für Omas Lummerbraten mit Pilzrahmsauce braucht man nur ihr einfaches Rezept:
Einfach-Tasty-Tipp: Der Lummerbraten schmeckt auch dünn aufgeschnitten und kalt sehr lecker.

Wichtiger Hinweis:
Die Garzeit kann je nach Größe und Dicke des Bratens variieren. Um sicherzugehen, dass der Braten gar ist, kann man ihn mit einem Fleischthermometer überprüfen. Die Kerntemperatur sollte bei Schweinefleisch mindestens 65 °C betragen.
Leckere Beilagen machen den Braten erst komplett
Und zu einem guten Lummerbraten gehören natürlich auch die passenden Beilagen. Ob klassische Semmelknödel, schwäbische Spätzle oder ein französisches Kartoffelgratin – die Auswahl ist riesig. Auch Omas Gurkensalat oder Rotkohl passen wunderbar zu diesem deftigen Gericht. Und wer es etwas ausgefallener mag, der kombiniert den Braten mit Süßkartoffelpüree oder einem bunten Ofen-Gemüse. Hauptsache, es schmeckt!
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