Wie Sie mit der „10-Minuten-30-Tage-Regel“ ein wenig sparen können
Uns auf Google folgenManchmal mag man sich zu teuren Spontankäufen hinreißen lassen – oder man versucht, solche Impulskäufe bewusst zu vermeiden.
Wer auf lange Sicht etwas sparen will, kann mit einem Haushaltsbuch beginnen. Damit verschafft man sich einen Überblick über die monatlichen Einnahmen und Kosten, empfiehlt die Verbraucherzentrale – und kann bei Bedarf gezielt den Rotstift ansetzen. Wer zudem im Alltag hier oder dort bewusster aufs Geld schaut, kann beispielsweise auf teure Impulskäufe verzichten. Als eine mögliche Sparregel wird dabei die „10-Minuten-30-Tage-Regel“ beschrieben.
Wie Sie mit der „10-Minuten-30-Tage-Regel“ ein wenig sparen können
So funktioniert die Sparregel: Zehn Minuten Bedenkzeit sollte man sich nehmen, wenn es um kleinere Anschaffungen im Alltag geht. Bevor man Geld für Spontankäufe zum Beispiel beim Stadtbummel für Kleidung oder Deko-Artikel ausgibt, sollte man sich diese zehn Minuten Zeit nehmen und sich überlegen, ob man die gewünschte Sache wirklich braucht. Kommt man innerhalb der zehn Minuten nicht zu einem eindeutigen Ergebnis, sollte man den Kauf sein lassen, so die Idee.
Mehr Bedenkzeit braucht es in der Regel, wenn es um größere Anschaffungen geht. Sei es zum Beispiel eine neue Uhr, ein Handy oder ein neuer Fernseher. Dann sollte man sich dieser Regel zufolge 30 Tage Zeit lassen und nach kritischem Hinterfragen dann Bilanz ziehen, ob man den Kaufwunsch nach wie vor hat oder doch lieber darauf verzichten will. Allzu spontane Einkäufe erledigen sich dadurch womöglich von selbst – und man spart das Geld lieber für etwas Anderes, so der Gedanke.

Die „10-Minuten-30-Tage-Regel“ kann gewiss nur als ein Denkanstoß verstanden werden. Die Kaufentscheidung selbst wird einem dadurch nicht abgenommen. Je nach Anschaffung und dem finanziellen Spielraum kann sich jeder auch ein anderes, persönliches Zeitfenster setzen.
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„52-Wochen-Challenge“ – wöchentlich einen kleinen Betrag zurücklegen
Eine andere Sparmethode im Alltag kann man sich zum Jahresstart vornehmen: die „52-Wochen-Challenge“. Jede Woche wird – zum Beispiel immer montags – ein Euro mehr ins Sparschwein gegeben als in der Vorwoche. Das bedeutet, dass in der ersten Woche ein, in der zweiten zwei und in der dritten drei Euro gespart werden können. Am Ende des Jahres, in der 52. Woche, könnten also in der Summe 1.378 Euro zusammenkommen. Geld aus der Sparbüchse, das man für die ein oder andere Anschaffung, die noch ansteht, bestimmt gut gebrauchen kann.