Messerangriff auf Polizeibeamte in Bayern: Neue Details zum Ablauf der Schussabgabe bekannt
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In Lauf an der Pegnitz griff eine Person Polizeibeamte mit einem Messer an. Anschließend gab es einen Schusswaffengebrauch. Details sind noch unklar.
Update vom 1. Juli, 13.50 Uhr: Was genau am Sonntag an der Bushaltestelle neben dem S-Bahnhof in Lauf an der Pegnitz geschah, ist auch am Tag danach noch teilweise unklar. Nach Angaben der Polizei soll der 34-Jährige zunächst auf einen Streifenwagen der Bundespolizei losgegangen sein. Als die drei Beamten ausstiegen, soll er diese angegriffen haben.
Nach dpa-Informationen hatte der Mann zunächst an der Fahrzeugtür gerüttelt – und dabei kein Messer sichtbar getragen. Aus Sicherheitskreisen hieß es, dass die Beamten zuerst Pfefferspray eingesetzt hätten, als er diese mit einem Messer angegriffen habe. Ob er die Androhung des Schusswaffengebrauchs sprachlich verstanden habe, sei noch Gegenstand der Ermittlungen.
Messerangriff auf Polizeibeamte: Mehr Details zum Ablauf der Schussabgabe in Lauf an der Pegnitz
Ob ein oder mehrere Schüsse abgegeben wurden, sagte eine Sprecherin der Staatsanwaltschaft zunächst nicht. Medienberichten zufolge gab die Beamtin erst einen Warnschuss in die Luft ab. Als der mutmaßliche Angreifer sich davon nicht habe beeindrucken lassen, habe sie auf ihn geschossen. Demnach wurde der Mann in den Bauch getroffen.
In Handyvideos, die im Internet kursierten, sind drei Beamte der Bundespolizei zu sehen, die einen am Boden liegenden Mann umringen. Eine Beamtin hält ihre Waffe auf ihn gerichtet. Nach Angaben der Polizei leisteten die drei Kräfte der Bundespolizei sofort Erste Hilfe, später kam ein Notarzt dazu. Sie konnten den Mann aber nicht mehr retten.
Dieser neuerliche Messerangriff auf Polizeikräfte verdeutliche, wie es um die Sicherheit in Deutschland stehe, teilte die Gewerkschaft der Polizei (GdP) in Bayern mit. Die Bundesinnenministerin und alle verantwortlichen Politiker müssten mehr Verantwortung für die innere Sicherheit übernehmen. „Es muss Schluss sein mit leeren Phrasen - jetzt sind Taten gefragt“, forderte der stellvertretende GdP-Vorsitzende in Bayern, Uwe Steinbrecher.
Update vom 1. Juli, 11.22 Uhr: Nach dem tödlichen Schuss von Bundespolizisten auf einen mutmaßlichen Messerangreifer in Lauf an der Pegnitz bei Nürnberg sind das Motiv und der genaue Tatablauf noch unklar. „Wir sind noch ganz am Anfang der Ermittlungen“, sagte Heike Klotzbücher von der Staatsanwaltschaft in Nürnberg. Wo der Mann lebte, was seine möglichen Motive gewesen sein könnten und ob er in der Vergangenheit schon Ärger mit der Polizei hatte, beantwortete Klotzbücher am Tag nach dem Schusswaffengebrauch nicht. „Auch zum Ablauf können wir noch nicht mehr sagen“, sagte sie. Nun müssten die Spuren ausgewertet und Zeugen befragt werden.
Nach Messerangriff auf Bundespolizei: Viele Fragen noch offen
Update vom 1. Juli, 8.40 Uhr: Ein Mann griff am Sonntag Bundespolizisten mit einem Messer an (siehe voriges Update). Daraufhin machen die Beamten von ihrer Schusswaffe Gebrauch, der Angreifer erliegt seinen Verletzungen. Nach wie vor sind viele Fragen offen, die Ermittlungen zu den Hintergründen der Tat laufen auf Hochtouren. Zu den Fragen, wie viele Schüsse bei dem Einsatz abgegeben wurden, wer schoss und wo die Schüsse den Mann trafen, machte die Polizei bisher keine Angaben.
Update vom 30. Juni, 22.45 Uhr: Die Polizei Mittelfranken hat inzwischen via X mitgeteilt, dass der Einsatz beendet ist. Zudem gibt es in einer Pressemitteilung des Polizeipräsidiums Mittelfranken erste Details zum Angreifer und zum Tathergang. So schreibt die Polizei, dass es gegen 16.45 Uhr „zu einem unvermittelten Messerangriff auf die Polizeibeamten durch einen 34-jährigen Tatverdächtigen“ gekommen sei. Bei dem Mann handelt es sich demnach um einen iranischen Staatsangehörigen.
Messer-Angriff, Schusswaffengebrauch – Polizei mit Details zum Vorfall am frühen Abend
Anschließend kam es zum polizeilichen Schusswaffengebrauch. „Hierdurch erlitt der Tatverdächtige schwere Verletzungen, welche durch die Bundespolizisten bis zum Eintreffen des Rettungsdienstes versorgt wurden“. Der 34-Jährige erlag dann trotz „der laufenden medizinischen Versorgung“ seinen Verletzungen. Die Bundespolizisten blieben bei dem Angriff unverletzt, heißt es in der Pressemitteilung weiter.
Abschließend gibt die Polizei noch bekannt, dass bereits Ermittlungen zu den Hintergründen des Vorfalls aufgenommen wurden.
Update vom 30. Juni, 21.30 Uhr: Die Polizei hat inzwischen bestätigt, dass der Angreifer seinen Verletzungen noch am Ort des Geschehens erlegen ist. Sofort eingeleitete Erste-Hilfe-Maßnahmen hatten demnach nicht sein Leben retten können. Auch zum Hergang gibt es neue Details. So berichtete ein Sprecher der Polizei, dass der Angreifer zunächst auf ein Polizeiauto im Streifendienst losgegangen sei.
Polizisten erschießen Messer-Angreifer in Bayern – Hintergründe weiter unklar
Als die Polizisten ausstiegen, hätte er diese attackiert. „Dabei war auch ein Messer im Spiel“, sagte der Sprecher. Die Beamten blieben demnach unverletzt. Zu den Fragen, wie viele Schüsse abgegeben wurden, wer schoss und wo die Schüsse den Mann trafen, machte der Sprecher keine Angaben. Auch zur Identität des Toten und zu den Hintergründen seines Angriffs äußerte er sich zunächst nicht.
Update vom 30. Juni, 20.30 Uhr: Inzwischen ist von polizeilicher Seite bestätigt worden, dass der Angreifer mit einem Messer auf Beamte der Bundespolizei losging. Dabei wurde jedoch niemand verletzt. Anschließend gab es den Schusswaffengebrauch der Polizei. Wie die Nachrichtenagentur Vifogra nun weiter berichtet, wurde der Angreifer dabei getötet. Diese Information ist bislang jedoch noch nicht offiziell bestätigt.
Erstmeldung vom 30. Juni: Lauf an der Pegnitz – Beunruhigende Nachrichten aus Mittelfranken in Bayern: Am Bahnhof in Lauf an der Pegnitz, Landkreis Nürnberger Land, ereignete sich ein Angriff auf Polizeibeamte. Darüber berichtete das Polizeipräsidium in einer ersten Meldung auf X (vormals Twitter). Die Nachrichtenagentur Vifogra schrieb unterdessen bereits, dass es sich bei dem Angriff um einen Messerangriff handelt. Diese Nachricht lässt sich bislang nicht von offizieller Seite bestätigen. Anschließend gab es einen Schusswaffengebrauch durch Polizeibeamte, heißt es weiter.
Erst Messerangriff, dann Schusswaffengebrauch: Schlimmer Vorfall in Bayern
Wie die Polizei auf X schreibt, gab es in Lauf an der Pegnitz einen „polizeilichen #Schusswaffengebrauch am Bahnhof #Lauf (links der Pegnitz) nach vorangegangenem Angriff auf Polizeibeamte der Bundespolizei.“
Der Vorfall ereignete sich demnach am Bahnhof Lauf (links der Pegnitz). Die Nachrichtenagentur Vifogra berichtet unterdessen, dass der Täter durch den Schusswaffengebrauch der Polizeibeamten verletzt wurde. Wie schwer er verletzt wurde, sei jedoch unklar. Auch diese Nachricht lässt sich bislang nicht von offizieller Seite bestätigen.
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Polizei vor Ort – keine Gefahr für die Bevölkerung: Bürger sollen Bereich meiden
Weiter teilte die Polizei Mittelfranken mit, dass man „mit zahlreichen Kräften vor Ort“ ist. Zwar bestehe keine Gefahr für die Bevölkerung, Bürger sollen den Bereich trotzdem meiden. Abschließend schreiben die Beamten, dass man über den Vorfall weiter berichten werde. (fhz)