Corona-Partys laufen aus dem Ruder - Münchner Ausflugsziel greift durch: „Jeder muss seine Grenzen kennen“

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Von: Lukas Schierlinger

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Ausflügler nutzen das schöne Wetter für eine Schiffsrundfahrt auf dem Tegernsee.
Am Seeufer des Tegernsee gilt künftig ein abendliches Alkoholverbot. © dpa/Sven Hoppe

Viele Münchner schauen während der Corona-Krise gerne am Tegernsee vorbei. Dort müssen sie sich abends nun auf eine Änderung einstellen.

München/Bad Wiessee - Robert Kühn hat genug: weil Corona-Partys an der Seepromenade zuletzt immer wieder eskaliert sind, hat der SPD-Bürgermeister von Bad Wiessee ein Alkoholverbot erlassen. Künftig soll es von 22 bis 6 Uhr gelten. Nicht erst seit der Corona-Krise gilt der Tegernsee als beliebtes Ausflugsziel vieler Münchner.

Nach einem sommerlichen August-Wochenende schwammen nun plötzlich Parkbänke und Himmelsliegen im See. Bilder davon hat Bürgermeister Kühn auf seiner Facebook-Seite veröffentlicht. „Jeder soll seinen Spaß haben dürfen, aber jeder muss auch seine Grenzen kennen“, erklärt der SPD-Politiker das verkündete Verbot.

Künftig soll auch ein privater Sicherheitsdienst ein Auge auf die Feierfreudigen haben. Was die Polizei zur Maßnahme des Bürgermeisters sagt und wie das Thema im Gemeinderat behandelt wird, lesen Sie auf Merkur.de*.

In Corona-Zeiten ist vieles anders - auch bei Münchens Schwimmern. Jetzt gibt es Ärger im Dantebad*. Eine Lehrerin ist empört.

*Merkur.de und tz.de sind Teil des Ippen-Netzwerks.

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