Massenschlägerei mit 20 Personen eskaliert: Gruppe Jugendlicher habe „Streit gesucht“

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Von: Tanja Kipke

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Rund 20 Menschen haben sich in Regensburg geprügelt.
Rund 20 Menschen haben sich in Regensburg geprügelt. (Symbolbild) © IMAGO/Wolfgang Maria Weber

Rund 20 Personen waren in eine Schlägerei am Regensburger Hauptbahnhof verwickelt, vier Personen wurden verletzt. Die Polizei sucht nach Zeugen.

Regensburg – Der Vorfall ereignete sich bereits am vergangenen Wochenende. In der Nacht vom 21. auf den 22. Juni kam es zu einer nächtlichen Schlägerei am Hauptbahnhof in Regensburg, an der rund 20 Personen beteiligt waren. Bei dem Vorfall wurden vier Männer leicht verletzt. Die Bundespolizei Regensburg hat Ermittlungen wegen gefährlicher Körperverletzung aufgenommen und sucht nach weiteren Geschädigten und Zeugen.

20 Leute prügeln sich am Regensburger Hauptbahnhof: Grund unklar

Die Polizei wurde gegen 0.30 Uhr am 22. Juni über eine Schlägerei am Arcadensteg des Hauptbahnhofes informiert. Mehrere Streifen der Polizeiinspektion Regensburg Süd und des Bundespolizeireviers Regensburg wurden daraufhin zum Einsatzort geschickt.

Aufgrund eines Zeugenhinweises konnte eine Streife der Bundespolizei einen 19-jährigen Ukrainer am Bahnhofsvorplatz festnehmen. Vier weitere Personen waren bereits in Richtung Innenstadt geflüchtet. Am Arcadensteg stellten die Beamten eine Gruppe von fünf polnischen Männern und Frauen im Alter zwischen 26 und 42 Jahren sowie einen 46-jährigen Deutschen fest. Während der Aufnahme der Personalien trafen ein 17-jähriger Deutscher und ein 17-jähriger Lette ein, die ersten Erkenntnissen zufolge ebenfalls an der Schlägerei beteiligt waren.

Die Gruppe gab an, auf einen Zug gewartet zu haben, als eine Gruppe Jugendlicher hinzukam und Streit suchte. Eine erste Auswertung der Videoaufnahmen bestätigte, dass etwa 20 Personen an der Schlägerei beteiligt waren und sich gegenseitig traten und schlugen. Vier leicht verletzte Männer wurden vor Ort festgestellt. Ein 37-jähriger Pole musste mit einem Krankenwagen in ein Regensburger Klinikum gebracht werden.

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Polizei sucht nach weiteren Geschädigten und Zeugen

Die Bundespolizei Regensburg hat die Ermittlungen aufgenommen und sucht nach weiteren Geschädigten und Zeugen. Hinweise können an die Bundespolizei Waldmünchen telefonisch (09972 9408-0) oder per E-Mail an bpoli.waldmuenchen@polizei.bund.deoder gerichtet werden. Nach Abschluss der polizeilichen Maßnahmen wurden alle Personen freigelassen. Vier von ihnen waren leicht alkoholisiert.

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