Eiskalt bei 2,5 Grad: Hier baden Menschen in NRW im Kostüm
Uns auf Google folgenKostüme, Karnevalsmusik und Temperaturen knapp über dem Gefrierpunkt: Warum 179 Menschen im Kostüm in einen eiskalten See in NRW steigen …
Köln – Bei Wassertemperaturen von 2,5 Grad wird das erste Kostüm-Neujahrsschwimmen in Hürth bei Köln zur frostigen Mutprobe. Bereits vor dem offiziellen Start haben sich mehrere Hundert Schaulustige am Ufer des Otto-Maigler-Sees versammelt. Um 13.11 Uhr beginnt der Massensprung ins kalte Wasser. Die Teilnehmenden, allesamt volljährig und in gesundheitlich unbedenklichen Zustand, sind jeck kostümiert: bunte Mützen, karnevalistische Accessoires und Badehosen trotzen Wind und Kälte, wie yeswe.koeln berichtet.

Polonaise als Aufwärmtraining
Bevor es ins Wasser geht, wärmen sich die Teilnehmerinnen und Teilnehmer gemeinsam auf – unter anderem mit einer langen Polonaise im Uferbereich. Trotz eisigem Wind herrscht ausgelassene Stimmung. Die meisten gehen nur kurz ins Wasser, andere tauchen komplett unter oder schwimmen sogar einige Züge hinaus auf den See. Bis kurz vor dem Neujahrstag hatte der See noch eine dünne Eisschicht getragen.

Frieren für den guten Zweck
Das Neujahrsschwimmen ist nicht nur als extra frischer Jahresauftakt gedacht, sondern auch als Benefizaktion für den Kinderschutzbund. Veranstaltet wurde das Ganze vom örtlichen Strandbad und dem Kostümriesen Deiters.

„Die Veranstaltung hat auf jeden Fall Potenzial für die kommenden Jahre“, fasst Herbert Geiss von Deiters zusammen. Fest steht: Dieser Start ins neue Jahr ist ziemlich frisch!