Drei tote Frauen und drei Schwerverletzte bei tragischem Unfall nahe des Bodensees

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Von: Lukas Münch

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Ein Verkehrsunfall auf der B31 bei Überlingen am Bodensee fordert drei Todesopfer. Drei weitere Personen wurden zudem schwer verletzt.

Überlingen - Eine tragische Kollision ereignete sich am Mittwochnachmittag (4. Juni) auf der stark befahrenen B31 bei Überlingen am Bodensee. Drei Frauen im Alter von 71, 74 und 75 Jahren verloren dabei ihr Leben. Die Polizei berichtet, dass ein 75-jähriger Fahrer aus bislang ungeklärten Gründen in einer langgezogenen Rechtskurve auf die Gegenfahrspur geriet und frontal mit einem entgegenkommenden Fahrzeug kollidierte. Die beiden Autos waren jeweils mit drei Personen besetzt, so teilen AFP und DPA.

Hauptverkehrszeit auf der B31 in Baden-Württemberg: Vollsperrung und Rettungseinsatz

Die Unfallstelle bot ein erschütterndes Bild: Die Beteiligten waren teils in den Fahrzeugen eingeklemmt und mussten von der Feuerwehr befreit werden. Für die drei Frauen kam jede Hilfe zu spät, sie starben noch am Unfallort. Drei Männer, darunter der 75-jährige Unfallfahrer, der 86-jährige Fahrer des entgegenkommenden Wagens und sein 75-jähriger Mitfahrer, erlitten schwere Verletzungen und wurden in umliegende Kliniken gebracht.

Der Unfall ereignete sich zur Hauptverkehrszeit auf einer der wichtigsten Verkehrsachsen der Region. Die B31 wurde zwischen Überlingen-Ost und Nußdorf in beide Richtungen voll gesperrt, was zu erheblichen Verkehrsbehinderungen führte. Eine örtliche Umleitung wurde eingerichtet, doch die Sperrung dauerte bis in den Abend an.

Drei Tote nach Unfall am Bodensee Überlingen
Zwei Autos stießen nahe des Bodensees frontal zusammen. Drei Frauen starben bei dem Unfall. © Hanser/dpa

Ermittlungen zur Ursache des tragischen Unfalls am Bodensee eingeleitet

Der Rettungsdienst war mit einem Großaufgebot vor Ort, darunter drei Rettungshubschrauber, mehrere Notärzte und zahlreiche Einsatzkräfte. Sie versorgten die Verletzten zunächst an der Unfallstelle, bevor sie in Kliniken transportiert wurden. Auch die Feuerwehr war mit rund 30 Einsatzkräften im Einsatz, um die eingeklemmten Personen aus den Fahrzeugen zu befreien.

Die Polizei hat Ermittlungen zur Unfallursache eingeleitet. Ein Gutachter wurde hinzugezogen, um den genauen Hergang des Unfalls zu klären. Der Grund, warum der 75-jährige Fahrer auf die Gegenfahrspur geriet, bleibt vorerst unklar.

Neben der technischen Untersuchung des Unfalls wurde auch die psychosoziale Notfallversorgung aktiviert. Sie stand bereit, um Ersthelfer, Zeugen und Einsatzkräfte psychologisch zu betreuen. Diese Unterstützung ist gerade in solchen tragischen Situationen von großer Bedeutung, um die seelische Belastung der Beteiligten zu lindern.

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