Forscher stehen vor Rätsel

Experiment in der Antarktis deutet auf Paralleluniversum hin, in dem die Zeit rückwärts läuft

Forscher lassen in der Antarktis einen Ballon zu Forschungszwecken steigen
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Wissenschaftler haben mithilfe eines Forschungsballons in der Antarktis Hinweise für die Existenz eines Paralleluniversums entdeckt. (Symbolbild)
  • Franziska Vystrcil
    VonFranziska Vystrcil
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Bei einem Experiment in der Antarktis haben Forscher Teilchen beobachtet, die ein Beweis für eine alternative Realität sein könnten.

Antarktis - Bei extremen Minusgraden und eisiger Kälte könnte man meinen, nicht nur das Leben, sondern auch die Zeit friere in der Antarktis im wahrsten Sinne des Wortes ein. Eine Entdeckung eines Forscherteams könnte alles auf den Kopf stellen, was wir über unsere Welt und Zeitrechnung zu glauben schienen: Seltsame Teilchen, die bei einem Experiment in der Antarktis beobachtet wurden, könnten auf die Existenz eines Paralleluniversums hindeuten.

Dabei hatten der Wissenschaftler Peter Gorham und sein Team überhaupt nicht mit solch einem Ergebnis gerechnet.

Forscherteam in der Antarktis entdeckt durch Zufall hochenergetische Teilchen

Einen Monat lang beobachteten die Forscher, wie ein riesiger Ballon mit einer Reihe von Antennen hoch über dem Eis schwebte und mehr als eine Million Quadratkilometer der gefrorenen Landschaft nach Hinweisen auf hochenergetische Teilchen aus dem Weltraum absuchte. Doch zur Enttäuschung der Wissenschaftler konnte der Ballon nach dem ersten Flug lediglich Aufnahmen von Hintergrundgeräuschen vorweisen, wie newcientist.com berichtet. Auch nach dem zweiten Flug, rund ein Jahr später, brachte der Ballon keine neuen Erkenntnisse.

In der Antarktis werden immer wieder große Entdeckungen gemacht. Forscher fanden ein Wassersystem in der Antarktis, das mit dem ganzen Planeten verbunden sein soll. Aufgeben kam auch für das Team um Peter Gorham nicht infrage. Während sich der Ballon auf seinem dritten Flug befand, werteten die Wissenschaftler die Daten des ersten und zweiten Experiments nochmals aus.

Ein besonderes Augenmerk schenkten die Forscher dieses Mal den Aufnahmen, die sie lediglich als Rauschen abgetan hatten. Und siehe da: Bei genauerer Betrachtung schien ein Signal die Signatur eines hochenergetischen Teilchens zu sein. Hochenergetische Teilchen sind Teilchen, deren kinetische Energie weit über den thermischen Geschwindigkeiten liegen. Sie sind vor allem in der kosmischen Strahlung zu finden.

Die Theorie vom Paralleluniversum: Positiv ist negativ, links gleich rechts und die Zeit läuft rückwärts

Nach solch einem Teilchen hatten die Wissenschaftler eigentlich überhaupt nicht gesucht. Außerdem schien das, was die Forscher entdeckt hatten, überhaupt nicht möglich zu sein. Denn laut der Auswertungen kam das besagte Teilchen nicht von oben herab, sondern explodierte aus dem Boden heraus. Rein physikalisch ist dies gemäß dem aktuellen Wissensstand der Menschen allerdings nicht möglich.

Seit nunmehr fünf Jahren beschäftigt diese Entdeckung daher die Wissenschaft. Jegliche Erklärung, die die Physik lieferte, wurde schnell wieder verworfen. Das Rätsel um das Phänomen ließ sich nicht entschlüsseln. Denn allein die Existenz des Signals setzte das Vorhandensein eines auf den Kopf gestellten Universums voraus - also eines Paralleluniversums. Physiker gehen schon länger davon aus, dass Paralleluniversen existieren, in denen Doppelgänger von uns leben.

Doch ein Paralleluniversum gilt als die einzige plausible Erklärung für die Wissenschaftler: Dieses „andere Universum“ müsste im selben Urknall wie unser eigenes entstanden sein. In dieser Spiegelwelt sei positiv gleich negativ, links gleich rechts und die Zeit liefe rückwärts. Einen eindeutigen Beweis hierfür konnten die Forscher allerdings noch nicht liefern. Es bleibt also vorerst bei der Theorie, dass die Forscher in der Antarktis ein Paralleluniversum entdeckt haben könnten. Wissenschaftler an der Universität Sussex sind sich unterdessen sicher: In Schwarzen Löchern könnten Paralleluniversen existieren.

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