Lidl startet App-Bezahlung

Lidl testet in Heilbronn eine völlig neue Bezahlmethode

Eine Kassiererin sitzt hinter einer Plexiglasscheibe an der Kasse und bedient einen Kunden.
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Lidl-Kunden in Heilbronn können künftig per Lidl-Pay zahlen.
  • Berkan Cakir
    vonBerkan Cakir
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In der Krise rund um das Coronavirus in Baden-Württemberg wird das bargeldlose Bezahlen immer wichtiger. Lidl startet eine Pilotphase in Heilbronn für eine Pay-App, die Kunden des Supermarkts nutzen können.

Heilbronn - Seit der Ausbreitung des Coronavirus in Baden-Württemberg ist die Bedeutung von bargeldlosem Bezahlen beim Einkaufen immer wichtiger geworden. Um den zwischenmenschlichen Kontakt zu minimieren, haben sich Supermärkte bereits einige technische Entwicklungen zunutze gemacht. Lidl und Kaufland führten beispielsweise Filialen ohne Kassierer ein.

Um die Sicherheit der Mitarbeiter und Kunden zu gewährleisten, weisen Supermärkte wie Aldi, Rewe und Lidl auch immer wieder darauf hin, möglichst auf Barzahlungen zu verzichten - und damit auch den Kontakt zwischen Verkäufer und Kunden zu minimieren. Mit Paypal, der Giro- oder Kreditkarte gibt es bereits zahlreiche alternative, bargeldlose Bezahlmöglichkeiten.

Lidl: Discounterkette führt eigene Bezahlmethode ein

Immer öfter ist aber auch von Apps die Rede, mit denen die Rechnung an der Kasse beglichen werden kann. Die Discounterkette Lidl, die ihre Zentrale zudem nach Bad Wimpfen verlagert, will nun mit einer eigenen App eine weitere Bezahloption etablieren. In einer Pilotphase soll nun „Lidl Pay“ getestet werden. Wie die Lebensmittelzeitung berichtet, beschränkt sich der Test der Bezahl-App vorerst aber nur auf eine Filiale des Discounters in Heilbronn. Weitere Standorte soll folgen. Beworben wird die Bezahlmethode erst, wenn sie deutschlandweit verfügbar ist.

In Spanien oder Polen ist das System bereits voll etabliert, wie die Lebensmittelzeitung schreibt. Im Gegensatz dazu soll in Deutschland der Einkauf aber nicht etwa über die Kreditkarte des Kunden abgerechnet werden, sondern mit einer Abbuchung vom Girokonto per SEPA-Lastschrift. Zur Registrierung ist in jedem Fall die IBAN und die Wohnadresse des Kunden nötig.

„Lidl Pay“-Nutzung: Einkaufslimit kann beschränkt sein

Vor der Vorstellung in der Heilbronner Testfiliale konnte Lidl Pay bereits in einer firmeninternen Version getestet werden. An der Kasse können Kunden die App nun erstmals ausprobieren. Die Anwendung ist jedoch mit Einschränkungen verbunden. Das Limit pro Einkauf hängt von der Einkaufshistorie in den Filialen oder dem Online-Shopping ab, die in der hauseigenen Loyalty-App bereits vorliegen muss. Aber auch ohne eine Historie ist ein Einkauf per App möglich. In dem Fall beschränkt sich das Einkaufslimit jedoch auf 50 Euro, und erhöht sich dann entsprechend des letzten Einkaufs.

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